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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 7.12.2016 9:58 Uhr

Wirtschaft/Arbeitsmarkt/Tourismus/Rüdisser

"Heimische Tourismuswirtschaft braucht entsprechende Fachkräfte"

LSth. Rüdisser: Fachkräftemangel in der Vorarlberger Hotellerie und Gastronomie kann im schlimmsten Fall zu Betriebsschließung führen

Bregenz (VLK) – Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser fordert den Bund auf, einzelne Berufe im Tourismusbereich in die Liste der Mangelberufe aufzunehmen. In einem Schreiben an Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Sozialminister Alois Stöger verweist Rüdisser auf die hohe Dringlichkeit: "Die Wintersaison steht vor der Tür und viele Tourismusbetriebe finden nicht ausreichend Personal. Eine gut funktionierende Tourismsuswirtschaft braucht aber entsprechende Fachkräfte."

Mit rund 2,5 Millionen Gästen und neun Millionen Nächtigungen ist der Tourismus eine wirtschaftliche Säule und wichtiger Arbeitgeber im Land, betont der Landesttatthalter. Für eine funktionierende Tourismuswirtschaft sind entsprechende Fachkräfte unerlässlich. Leider, so Rüdisser in seinem Schreiben, ist es für die Vorarlberger Hotellerie und Gastronomie nahezu unmöglich das notwendige Personal zu finden. Viele Betriebe quer durch alle Kategorien verfügen kurz vor Saisonstart noch über kein komplettes Team – Rüdisser: "Im schlimmsten Fall kann das zur Schließung des Betriebs und Freisetzung von Personal in anderen Bereichen führen."

Beispiele Köche und Kellner

  
Angesichts der angespannten Situation ersucht der Landesstatthalter den Bund jene Berufe, die der Tourismuswirtschaft immer wieder fehlen, in die Liste der Mangelberufe aufzunehmen und somit dem drohenden Schaden bestmöglich entgegenzuwirken. "So standen in Vorarlberg im laufenden Jahr im Schnitt 143 arbeitslos vorgemerkten Köchen rund 416 offene Stellen gegenüber. Bei Kellnern zeigt sich mit 279 Arbeitslosen zu 567 offenen Stellen ein ähnliches Bild." Er hoffe auf eine baldige und positive Reaktion seitens des Bundes, so Rüdisser abschließend.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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