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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Sonntag, 5.3.2017 9:00 Uhr

Mobilität/Soziales/Rauch/Wiesflecker

"maximo fair"-Ticket kommt sehr gut an

LR Rauch und LR Wiesflecker: Erfolgreiches Angebot, um Mobilität für alle leistbar zu machen

Bregenz (VLK) – Seit einem Jahr gibt es im Verkehrsverbund Vorarlberg das "maximo fair"-Ticket, eine Monatskarte für Mindestsicherungs- bzw. Ausgleichszulagebeziehende sowie Asylwerbende zum Preis von 16 statt der regulären 77 Euro. "Menschen, die in Vorarlberg wohnen, sollen auch unabhängig von ihrem Einkommen im ganzen Land mobil sein können. Das 'maximo fair'-Angebot schafft diese Möglichkeit. Es wird sehr gut angenommen und soll daher fortgesetzt werden", ziehen Mobiliätslandesrat Johannes Rauch und Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker eine positive Zwischenbilanz.

Im Jahr 2016 wurden 1.806 Faircard an MindestsicherungsbezieherInnen und AusgleichszulagenbezieherInnen ausgegeben sowie 859 Jahreskarten Spar Spezial (AusgleichszulagenbezieherInnen). Die Faircard berechtigt Mindestsicherungsbezieherinnen und Mindestsicherungsbezieher sowie Ausgleichszulagenbezieherinnen und – bezieher ein "maximo fair"-Monatsticket zum Preis von 16 Euro zu erwerben.  17.607 "maximo fair"- Monatstickets wurden an Asylwerberinnen und –werber verkauft. "Das 'maximo fair'-Monatsticket ist eine zielgerichtete Sachleistung, die mit relativ geringem Verwaltungsaufwand umgesetzt werden kann – dies auch dank der guten Zusammenarbeit zwischen Behörden und Verkehrsverbund,“ freut sich Mobilitätslandesrat Rauch.

   Für Landesrätin Wiesflecker  geht es daher nun darum, Mindestsicherungs- und AusgleichszulagenbezieherInnen nochmals verstärkt über das Angebot zu informieren und eventuelle Fragen zu klären. "Ich bin ein Jahr nach Einführung von Faircard und maximo fair-Monatsticket mit der Entwicklung sehr zufrieden. Mobilität ist ein Grundbedürfnis und muss daher für alle leistbar sein, um armutsgefährdete Menschen vor gesellschaftlicher Ausgrenzung zu bewahren", unterstreicht sie die Bedeutung dieses Angebotes. Nun gelte es aber, noch mehr Mindestsicherungs- und AusgleichszulagenbezieherInnen für Faircard, Spar Spezial und „maximo fair“-Monatsticket zu gewinnen.

Auszeichnung für FairCard und Tarif maximo Fair

  
"Wir freuen uns, dass die FairCard und der Tarif maximo Fair mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Österreich in der Kategorie 'Sonderpreis: Barrierefreie und sozial gerechte Mobilität' im September 2016 eine wichtige Anerkennung erfahren haben. Das ist für uns zum einen eine Bestätigung, dass Mobilitätspolitik auch Sozialpolitik ist: Leistbare Mobilität für alle ermöglicht eine Teilnahme aller am gesellschaftlichen Leben. Zum zweiten ermutigt uns aber auch dieser Erfolg, diese Produkte weiterzuführen und weiterzuentwickeln," betonen Landesrätin Wiesflecker und Landesrat Rauch. 

   Und so funktioniert der Bezug des "maximo fair"-Tickets: Erwachsene Bezieherinnen und Bezieher von Mindestsicherung oder Ausgleichszulage legen in einem Servicebüro von Bus und Bahn einfach eine Bestätigung der Bezirkshauptmannschaft über den Bezug der bedarfsorientierten Mindestsicherung oder eine Pensionshöhenbestätigung (Ausgleichszulage) vor und erhalten im Berechtigungsfall einen kostenfreien personalisierten Lichtbildausweis in Form einer FairCard. Mit dieser kann entweder direkt im Servicebüro oder bei den Buslenkerinnen/-lenkern eine Monatskarte "maximo fair" zum Preis von 16 Euro statt der regulären 77 Euro gekauft werden. Die Monatskarte ist nicht übertragbar und wird auf den Namen der/des berechtigten Inhaberin/Inhabers ausgestellt. Flüchtlinge in einem laufenden  Asylverfahren können die vergünstigten Monatskarten gegen Vorlage ihres Asylausweises (weiß) bei den zuständigen Betreuungsorganisationen Caritas, ORS, IfS und Rotes Kreuz erwerben.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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