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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 24.3.2017 8:54 Uhr

Umwelt/Rheindelta/Rauch

Landesrat Rauch: "Naturjuwel Rheindelta wird sorgfältig betreut"

Naturschutzverein wird vom Land Vorarlberg mit über 108.000 Euro unterstützt

Bregenz (VLK) – Das Land Vorarlberg unterstützt die Arbeit des Naturschutzvereins Rheindelta heuer mit über 108.000 Euro. "Der Naturschutzverein leistet mit der sorgfältigen Betreuung und Pflege des Gebiets einen wertvollen Beitrag dafür, dass die sensible Schönheit dieses Naturjuwels am Bodensee erhalten bleibt", sagt Umweltlandesrat Johannes Rauch.

Das Rheindelta ist das älteste Naturschutzgebiet und einer der kostbarsten Naturschätze Vorarlbergs. Es zählt zu den wichtigsten Feuchtgebieten in ganz Mitteleuropa. Der Naturschutzverein kümmert sich um die Erhaltung des Landschaftsbildes und betreibt Forschungs- und Entwicklungsprojekte ebenso wie eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. Zugleich bemühen sich die Mitglieder des Vereines, bei Besucherinnen und Besuchern durch Führungen, Vorträge und Beratungsgespräche das Verständnis für die Erfordernisse des Naturschutzgebietes zu fördern.

   Das Rheindelta ist eine beeindruckende Landschaft: Zwischen dem Alten Rhein an der Staatsgrenze Österreich/Schweiz und der Dornbirnerach sind rund 2.000 ha Flachwasser, Schilfröhrichte, Feuchtwiesen und Auwälder geschützt. Das Feuchtgebiet ist ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Vögel – bis heute wurden hier über 330 Vogelarten beobachtet. Auch die Pflanzen- und Kleintierwelt beeindruckt mit einer Vielzahl seltener Arten, wovon manche europaweit bedroht sind.

   "Gleichzeitig ist das Rheindelta auch ein viel besuchtes Erholungsgebiet. Verstärkte Besucherlenkung und Information müssen ein reibungsloses Nebeneinander von Naturschutz und Freizeitnutzung gewährleisten", erläutert Umweltlandesrat Rauch. Das Engagement und die offene und bürgerfreundliche Informations- und Verwaltungsarbeit des Naturschutzvereins ermöglichen im Rheindelta ein vernünftiges Miteinander von Mensch und Natur. "Auch eine so hochsensible Landschaft kann als Erholungsraum genutzt werden, wenn Rücksicht auf Flora und Fauna genommen wird", so Rauch.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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