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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 5.4.2017 16:54 Uhr

Gesundheit/Krankenhauspass/Bernhard

Krankenhauspass nach erfolgreicher Pilotphase künftig landesweit

Landesrat Bernhard und LT-Vizepräsidentin Nußbaumer: Wertvolle Hilfe für den richtigen Umgang mit Patientinnen und Patienten

Bregenz (VLK) – Mit Beschluss des Kuratoriums des Vorarlberger Sozialfonds wird der Krankenhauspass nach einjähriger Pilotphase nun landesweit ausgerollt. Für Gesundheitslandesrat Christian Bernhard und die Initiatorin dieses innovativen Angebots, Landtagsvizepräsidentin Gabriele Nußbaumer, ist das der logische nächste Schritt, nachdem der Pass schon in der Erprobung erfolgreich war und von den Betroffenen sehr gut angenommen wurde.

Der Krankenhauspass ist ein wertvolles Hilfsmittel speziell für Menschen, die aufgrund von Demenz oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, sich bei einem Spitalsaufenthalt dem Betreuungspersonal gegenüber verständlich zu machen. In dem Pass sind in kurzer und prägnanter Form Informationen über die Patientin/den Patienten angeführt, die nützlich für den persönlichen Umgang sind, etwa Angaben zur Kommunikation, zum Verhalten bei Schmerzen oder Angst sowie zu anderen wichtigen Routinen im Tagesablauf – also lauter lebenspraktische Dinge, keine medizinischen Daten. Dadurch wirkt der Krankenhaus Pass als Signal und macht Angestellte im Spital auf die besonderen Bedürfnisse der Inhaberin/des Inhabers aufmerksam.

   Landesrat Bernhard verweist auf die derzeit laufende Ausarbeitung eines Leitfadens, wie demenzkranke Menschen in Akutkrankenhäuern möglichst effizient aufgenommen,  behandelt und betreut werden können: "Der Krankenhauspass wird dabei ein wichtiges Hilfsmittel für das Krankenhauspersonal als auch für die Patientinnen und Patienten sein. Ich freue mich, dass dieses Angebot so gut ankommt und nun erweitert wird."

   Das bekräftigt auch LT-Vizepräsidentin Nußbaumer: "Schon in der Pilotphase hat sich gezeigt, wie sehr die komprimierten Informationen im Krankenhaus-Pass über die Eigenheiten eines Menschen, der selbst nicht ausdrücken kann, was er braucht, im Krankenhausalltag hilfreich sind."

   Die Pilotphase des Krankenhauspasses startete im Jänner 2016 in fünf Vorarlberger Sozialeinrichtungen – Lebenshilfe Vorarlberg, Betreutes Wohnen der Caritas, Hauskrankenpflegeverein Bregenz, Haus der Generationen Götzis und Sozialzentrum Altach – und in sämtlichen Krankenhäusern in Vorarlberg. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv und erbrachten weitere Erkenntnisse, die auf ihre praktische Umsetzbarkeit geprüft wurden.

   Die Anwendung des Krankenhaus-Passes wird nun landesweit vorangetrieben. In den nächsten drei Jahren werden 1.000 Krankenhaus-Pässe ausgegeben, vor allem an Menschen, die in ihrem häuslichen Umfeld gepflegt werden und (noch) nicht durch Einrichtungen unterstützt werden. Dies wird u.a. auch (hoch)betagten Menschen mit dementiellen Erkrankungen zugute kommen. Die Verteilung soll unbürokratisch über die Gemeinden erfolgen, die nötigen Schritte dafür werden so rasch als möglich gesetzt

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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