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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 7.4.2017 14:17 Uhr

Gesundheit/Beratung/Bernhard

Vorarlberg startet erste telefonische Gesundheitsberatung

"Wenn´s weh tut! 1450" – LR Bernhard: Weiterer Schritt zur bestmöglichen Versorgung der Patientinnen und Patienten

Feldkirch (VLK) – Am 7. April 2017, dem Weltgesundheitstag, startete in Vorarlberg die Pilotphase der neuen telefonischen Gesundheitsberatung 1450, die bei Anruf schnelle und unkomplizierte medizinische Hilfe bietet. "Damt setzen wir internationale Top-Standards in unserem Gesundheitssystem. Ein weiterer Schritt zur bestmöglichen Versorgung der Patientinnen und Patienten", betonten Landesrat Christian Bernhard und VGKK-Obmann Manfred Brunner bei der Vorstellung dieses Angebotes in Feldkirch.

"Mit diesem Zielsteuerungsprojekt geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Durch die qualitätsgesicherte medizinische Telefonauskunft können die Versorgungsstrukturen entlastet werden und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung wird gesteigert. Die Patientinnen und Patienten können sich lange und unnötige Anfahrtswege in die Ambulanzen ersparen", sagte Landesrat Bernhard.

   Den Betrieb in Vorarlberg übernimmt der Landesverband des Roten Kreuzes. Dieser ist als Betreiber der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) bereits jetzt für die Notfallversorgung, Krankentransporte und Patientinnen- und Patientenvermittlung zuständig. "Das Bündeln aller Kompetenzen, Alarmierungs- und Koordinierungsaufgaben beim Roten Kreuz stellt sicher, dass auch Anruferinnen und Anrufer, die sich nicht sicher sind, welche Telefonnummer für ihr Anliegen die richtige ist, immer optimal betreut werden", erklärte VGKK-Obmann Brunner.

   "Wenn’s weh tut! 1450" soll dazu beitragen, strapazierte Notaufnahmen zu entlasten, aber auch helfen, gefährliche Symptome richtig zu interpretieren. Die Erfahrungen in anderen Ländern – Niederlande, Dänemark, Schweden, Schweiz – zeigen, dass rund 70 Prozent der Menschen die Dringlichkeit ihres Gesundheitszustandes falsch einschätzten bzw. ca. 80 Prozent der Beschwerden nicht in die Notfallambulanz gehörten. Rund 90 Prozent der Menschen befolgten die telefonischen Handlungsanweisungen.

   Der Service selbst ist kostenlos (Anruferinnen und Anrufer bezahlen lediglich die üblichen Telefonkosten gemäß ihrem Tarif) und 24 Stunden am Tag erreichbar. Ziel ist bei jeder Anfrage die Vermittlung an den Best Point of Service. Medizinisch geschultes diplomiertes Krankenpflegepersonal lotst die Anruferin bzw. den Anrufer durch ein protokollgestütztes medizinisch-wissenschaftliches Expertensystem und gibt dann Verhaltensempfehlungen ab. Erfahrungsgemäß reicht in der Mehrzahl der Fälle eine Selbstbehandlung. Handelt es sich um einen Notfall, so kann umgehend die Rettungskette in Gang gesetzt werden. Am Telefon können erste Hilfsanleitungen an die Anruferin bzw. den Anrufer bis zum Eintreffen des entsprechenden Rettungsmittels weitergegeben werden.

   Die Projektpartner investieren in Summe 5,5 Millionen Euro in die Pilotphase des Projekts "Wenn’s weh tut! 1450 – Ihre telefonische Gesundheitsberatung". Der Großteil wird vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (2,5 Millionen Euro) und den Pilot-Bundesländern Wien, Niederösterreich und Vorarlberg getragen (zusammen weitere 2,5 Millionen). Den Rest (500.000 Euro) steuert der Bund bei.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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