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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 2.6.2017 9:27 Uhr

Wirtschaft/Arbeitsmarkt/Wallner/Rüdisser

"Bestmögliche Voraussetzungen für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt schaffen"

LH Wallner und LSth. Rüdisser: Land stellt weitere rund 850.000 Euro für vier Arbeitsmarktprojekte bereit

Bregenz (VLK) – Weitere rund 850.000 Euro hat die Vorarlberger Landesregierung für die Fortführung von vier bewährten Arbeitsmarktprojekten freigegeben, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. "Mit diesen und weiteren Qualifizierungsmaßnahmen schaffen wir die Voraussetzungen, dass der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gut gelingen kann", betont Landeshauptmann Wallner.

Unterstützt werden mit den genehmigten Beiträgen die bewährten Qualifizierungs- und Beschäftigungsinitiativen "Arbeitsplatzcoaching (Generation 50+)", "Chance 2017", die "Implacement Stiftung Vorarlberg FiT und FiTL (Fit = Frauen in Technik, FiTL = Frauen in Technik Lehre)" sowie die "Arbeitsstiftung 2000 Vorarlberg". "Profitieren können von diesen bewährten Angeboten insgesamt 620 Personen", führt der Landeshauptmann aus. Gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice setze das Land die Anstrengungen für Beschäftigung unvermindert fort, versichert Landesstatthalter Rüdisser: "Dabei setzen wir unseren Schwerpunkt insbesondere auf ältere Arbeitslose und Frauen, die beim Wiedereinstieg in das Erwerbsleben volle Unterstützung bekommen sollen."

Konsequenter Einsatz für beschäftigungslose ältere Menschen

  
Das Projekt "Arbeitsplatzcoaching" richtet sich an vorgemerkte, arbeitssuchende Personen ab 50 Jahren. Ziel ist die Unterstützung der beruflichen Integration und die Sicherung des Beschäftigungsverhältnisses in Form eines Arbeitsplatzcoachings. Innerhalb von zwei Jahren (Laufzeit des Programms bis Ende Februar 2019) sollen insgesamt 260 Personen ein Arbeitsplatzcoaching mit einer maximalen Betreuungsleistung von zwölf Monaten erhalten. Das Projekt wird von aqua mühle in Frastanz durchgeführt. Die Gesamtkosten von knapp 370.000 Euro werden von Land (168.000 Euro) und AMS (201.000 Euro) getragen.

   Die Implacement Stiftung Vorarlberg FiT und FiTL bildet die Brücke zwischen den Anforderungsprofilen offener Stellen in Unternehmen und arbeitslos vorgemerkten Frauen im Bereich der handwerklichen und technischen Berufe. Ziel ist die Qualifizierung von 80 arbeitssuchenden Frauen für Berufe in diesem Bereich bis Ende 2020. Diese Arbeitsmarktinitiative wird vom Verein FAB (Förderung von Arbeit und Beschäftigung) durchgeführt. Land Vorarlberg und AMS leisten dazu einen Beitrag von je 84.000 Euro. Dazu kommen noch Aufwände, die von den beteiligten Unternehmen getragen werden, beispielsweise Betreuungskosten.

   Das Projekt "Chance 2017" wird ebenfalls vom Verein FAB durchgeführt. Menschen mit einer Einstellungszusage erhalten die Möglichkeit einer Qualifizierung in Form von praxisnahen Aus- und Weiterbildungen. Die maximale Verweildauer beträgt zwei Jahre, die Projektlaufzeit endet mit 31. Dezember 2019. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch Land, AMS und Unternehmen. Es wird mit maximal 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Die Kosten für das Land belaufen sich auf maximal 330.000 Euro.

   Mit der Arbeitsstiftung 2000 Vorarlberg werden jene Menschen professionell an der Hand genommen, die von Kündigungsmaßnahmen betroffen sind. Innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens sollen sie so rasch wie möglich wieder in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden. Finanziert wird das Programm von Land, AMS und Gemeinden. Ein finanzieller Beitrag wird auch von den zum Personalabbau gezwungenen Unternehmen geleistet, sofern sie nicht insolvent sind. Durchgeführt wird die Maßnahme ebenfalls vom Verein FAB. Der vom Land für die Fortführung der Maßnahme zugesicherte Betrag beläuft sich auf knapp 265.000 Euro. VOM AMS wird dieselbe Summe beigesteuert.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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