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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Samstag, 1.7.2017 10:00 Uhr

Geschichte/Bildung/Jugend/Nationalsozialismus/Sonderegger

Aus dem Unbegreiflichen lernen

LTP Sonderegger eröffnete Schulausstellung über dunkles Kapitel Vorarlbergs Geschichte

Nenzing (VLK) – „Zu begreifen, was nur schwer zu begreifen ist“, das hat sich die 4a-Klasse der NMS Nenzing vorgenommen: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit Nationalsozialismus in Vorarlberg auseinander und informierten Gleichaltrige in Workshops über das Thema. Landtagspräsident Harald Sonderegger beschrieb bei der Eröffnung der dazugehörigen Ausstellung im Wolfhaus Nenzing die Leistung der jungen Geschichtsinteressierten als „Vorzeigeprojekt“, um aus der Geschichte die richtigen Lehren für die Zukunft zu ziehen.

„Unzählige Stunden“ verbrachten die Jugendlichen laut eigener Aussage damit „zu forschen, zu lesen, zu sehen und zu begreifen“, in welchen Formen sich der Nationalsozialismus gezeigt hat – mit besonderem Fokus auf Vorarlberg. Als regionaler Ansatz für das Projekt wurde der Zugang über Biografien, eigene Stammbäume, Erzählungen von Verwandten und Nachfahren gewählt. Teil der Aufarbeitung waren zahlreiche Vorträge und eine eindrückliche Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau.

   Landtagspräsident Sonderegger zeigte sich beeindruckt von der Wirkkraft des Projekts auf die Jugendlichen: „Die Vielfalt der Zugänge hat aufschlussreiche Einblicke ermöglicht und gleichzeitig auch Einzelschicksale beleuchtet: Von Tätern, Opfern, Mitläufern, Widerstandskämpfern und scheinbar Unbeteiligten. So ist es gelungen, die Schülerinnen und Schüler für dieses Thema zu sensibilisieren und – mehr noch – sie soweit zu begeistern, dass sie ihr Wissen im Rahmen eines schulübergreifenden Workshops an andere Schüler weitergegeben haben.“ Aus pädagogischer, aber auch aus Sicht der politischen Bildung handle es sich hierbei um ein Vorzeigeprojekt, betonte Sonderegger.

   Der Landtagspräsident versicherte den engagierten Jugendlichen, dass es dem Vorarlberger Landtag ein großes Anliegen ist, politische Bildungsarbeit und damit einhergehend auch einen kritischen Blick auf die eigene Vergangenheit zu fördern: „Unser aller Weg in die Zukunft führt über die Geschichte.“ Er appellierte, den geschärften Sinn beizubehalten und weiter dazu beizutragen, Intoleranz, Antisemitismus, Radikalisierung, gewalttätigen Ideologien und Manipulation den Boden zu entziehen. Sonderegger dankte den Projektbeteiligten und Initiatoren – den Schülerinnen und Schülern der 4a NMS Nenzing und ihren Lehrerinnen Carina Eberhard und Sarah Schneider. Dankende Worte richtete er auch an all jene, die den Jugendlichen mit detaillierten Einblicken bei ihren Recherchen geholfen haben.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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