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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 4.8.2017 10:06 Uhr

Wissenschaft/Forschung/Gesundheit/Wallner/Bernhard

LH Wallner: "Unterstützung für erstklassige Forschung"

Land fördert international führende Arbeit des Instituts für Atemgasanalytik

Dornbirn/Innsbruck (VLK) – Die 2006 in Dornbirn gegründete Forschungsstelle für Atemgasanalytik, die 2010 zu einem Institut aufgewertet und vor mehr als drei Jahren der Universität Innsbruck übertragen wurde, erhält eine Landesförderung in Höhe von 300.000 Euro. Über einen entsprechenden Beschluss der Landesregierung informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitsreferent Landesrat Christian Bernhard. "Forschung, Entwicklung und Innovation sind wichtige Bausteine für die hohe Lebens- und Standortqualität in Vorarlberg", betont Wallner.

Die gewährte Landesunterstützung ist für die Jahre 2016, 2017 und 2018 zugesagt worden, berichtet der Landeshauptmann. "Es ist ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Vorarlberger Wissenschafts- und Forschungslandschaft", verdeutlicht Wallner. Die Landesmittel fließen in den Betrieb des Dornbirner Labors, in Personal- sowie Gerätebetriebskosten. "Für erstklassige Forschung braucht es optimale Rahmenbedingungen", bekräftigt der Landeshauptmann einmal mehr.

Enormes Potenzial

  
Die Atemgasanalytik dient vor allem der medizinischen Diagnostik. Sie spielt sowohl in der Früherkennung als auch in der Verlaufskontrolle etwa von Stoffwechselerkrankungen und bestimmten Infektionen eine wichtige Rolle. Zukünftig ist der Einsatz in der Krebsfrüherkennung und Therapie geplant. Zum Tätigkeitsspektrum gehört neben der Grundlagenforschung und klinischen Studien der Wissenstransfer zu wissenschaftlichen, medizinischen und industriellen Gruppen. "Die Atemgasanalyse eröffnet mit ihrem enormen Potenzial viele neue Perspektiven im Gesundheitsbereich. Es ist erfreulich, dass sich Vorarlberg mit dieser Einrichtung in der Spitzenforschung auf dem Gebiet etablieren konnte", sagt Bernhard. Über 1000 unterschiedliche Substanzen können in der Atemluft schon heute mit modernen gasanalytischen Detektionsverfahren festgestellt werden. Ein Vorteil: Blutab- bzw. Gewebeentnahmen könnten künftig ganz der Vergangenheit angehören.

Hauptstelle in Dornbirn

  
Seit 1. Jänner 2017 gehört das Institut für Atemgasanalytik zur Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Innsbruck. Die Hauptstelle befindet sich nach wie vor in Dornbirn, wo insgesamt sieben Wissenschafterinnen und Wissenschafter voll- oder teilzeitbeschäftigt sind.

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Redakteur/in: Simon Groß (LageplanFahrplan)


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