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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 13.11.2017 17:42 Uhr

Verkehr/Straße/ASFINAG/Wallner

Wallner: Land Vorarlberg und ASFINAG tätigen Millioneninvestitionen in das Straßennetz

„Investitionen in die Infrastruktur sind wertvolle Konjunkturimpulse für die heimische Wirtschaft"

Bregenz (VLK) – Land Vorarlberg und ASFINAG werden weiterhin kräftig in das heimische Straßennetz investieren, waren sich Landeshauptmann Markus Wallner und ASFINAG-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer bei ihrem heutigen (Montag) Besuch im Landhaus einig. "Leistungsfähige Straßen sind wichtig, damit Wohn- und Wirtschaftsgebiete erreichbar und Menschen mobil sind“, erklärte Landeshauptmann Wallner. Die ASFINAG investiert im Zuge des Rahmenplans von 2018 bis 2023 insgesamt 272 Millionen Euro in die Vorarlberger Infrastruktur.

LH Markus Wallner . Karin Zipperer . Land Vorarlberg und ASFINAG tätigen Millioneninvestitionen in das heimische Straßennetz .

Im Voranschlag 2017 des Landes Vorarlberg sind für die Realisierung von Projekten im Straßenbau 65,9 Millionen Euro vorgesehen.  Davon entfallen 24 Millionen Euro auf das Bauprogramm, der Rest sind Sachausgaben wie Mittel für die laufende Erhaltung und Projektierung sowie Beiträge für Wildbach- und Lawinenverbauung und Radwege. Im Vordergrund stehen die Substanzerhaltung und Instandhaltung des gut 800 Kilometer langen Landesstraßennetzes und der zugehörigen Bauwerke (Brücken, Tunnel, Galerien, Mauern). Im Voranschlag 2018 sind insgesamt knapp 69,3 Millionen Euro vorgesehen, das sind knapp 3,4 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Zusätzlich dazu investiert die ASFINAG allein im nächsten Jahr 40 Millionen Euro in Vorarlberg.

Mehr Verkehrssicherheit, weniger Staus, noch bessere Erreichbarkeit und Verkehrsentlastung für Anrainerinnen und Anrainer – „in Vorarlberg verbessern wir mit wichtigen Projekten die Infrastruktur deutlich“, erklärte ASFINAG-Vorstandsdirektorin Zipperer, „dabei achten wir auf den Schutz von Mensch und Umwelt und bereiten uns rechtzeitig auf die Herausforderungen vor, die der Verkehr und die Mobilität in Zukunft mit sich bringen werden.“

Die wesentlichsten Vorhaben der ASFINAG in Vorarlberg:

Umbau A 14 Anschlussstelle Bludenz-Bürs: Kernstück bildet die Errichtung eines Großkreisels über der A 14 sowie der Bau von zwei Anbindungen an das bestehende Landesstraßennetz. Erste Vorarbeiten (Versetzung von Hochspannungsmasten durch Illwerke-VKW) sind bereits im Gang, die Fertigstellung ist für 2020 projektiert. Die Gesamtkosten (22 Mio. Euro) werden zu 14,5 Mio. Euro von der ASFINAG getragen, 7,5 Mio. Euro von Land und Gemeinde Bürs.

   Neubau A 14 Anschlussstelle Rheintal-Mitte: Errichtung einer zusätzlichen Anschlussstelle zwischen Dornbirn-Süd und Hohenems zur besseren Anbindung der Betriebsgebiete Wallenmahd und Oberklien an das hochrangige Straßennetz. Gesamtkosten des Projekts  ca. 31 Millionen Euro. Voraussichtlicher Baubeginn Oktober 2018, geplante Fertigstellung ist Mitte 2021.

Umbau A 14 Anschlussstelle Hohenems mittels Ausbau des Kreisverkehrs und begleitende Maßnahmen. Das Projekt wird derzeit noch weiter entwickelt und optimiert.

   Vollausbau A 14 Anschlussstelle Wolfurt-Lauterach: Umsetzung bis zum Jahr 2025, geschätzte Gesamtkosten ca. 40 Millionen Euro netto. Eine Kostenaufteilung auf die Projektpartner ist im Zuge der Vertiefung der Planungen noch festzulegen. „In diesem neu zu schaffenden Betriebsgebiet entstehen bis zu 5000 neue Arbeitsplätze“, unterstrich der Landeshauptmann die Bedeutung dieses Projekts.

   S 18 Bodensee-Schnellstraße: Die fehlende hochrangige Verbindung zwischen Österreich und der Schweiz ist das größte Planungsprojekt der ASFINAG im Westen.

Infolge der prekären Verkehrssituation im nördlichen Rheintal ist es notwendig, umgehend mit den weiterführenden Planungen durch die ASFINAG fortzufahren. „Ich freue mich daher über die Zusage der Verantwortlichen der ASFINAG, die Erarbeitung des Vorprojekts und darauf aufbauend die endgültige Trassenentscheidung so rasch wie möglich durchzuführen, sodass bis zum Ende des Jahres 2018 eine endgültige Entscheidung über die Trassenvariante vorliegen kann“, so Wallner.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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