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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 26.1.2018 14:41 Uhr

Tiere/Gesundheit/TBC

Vorarlberg: Fünf Rinderbetriebe wegen TBC-Verdachts gesperrt

Im Zuge der jüngsten Untersuchungen von Viehbeständen in gefährdeten Gebieten mussten erste Betriebssperren verhängt werden

Bregenz (VLK) – Wie die Landesveterinärabteilung mitteilt, sind in dieser Woche in Vorarlberger Rinderbetrieben TBC-Verdachtsfälle aufgetreten. Während im Klostertal bei Betriebsuntersuchungen sämtliche Befunde negativ ausgefallen waren, mussten im Montafon wegen TBC-Verdachts Betriebssperren verhängt werden, teilte Landesveterinär Norbert Greber heute, Freitag (26. Jänner), mit. Eine Sperre aufgrund TBC-Verdachts gab es auch in einem Betrieb in Dornbirn.

In einem Montafoner Betrieb ergab ein Schnelltest einen positiven Befund. "Für den endgültigen Nachweis muss noch das Ergebnis der Kultur abgewartet werden. Bis dahin bleibt die Betriebssperre aufrecht, was eine Sperre von mindestens acht Wochen bedeutet", so Greber. In einem weiteren Betrieb verlief die Untersuchung nach der diagnostischen Tötung eines Rindes negativ. Die verhängte Sperre bleibt aber bis zur Nachuntersuchung des Bestandes aufrecht.

Bei zwei weiteren Betrieben war ebenfalls eine diagnostische Tötung je eines Tieres notwendig, allerdings wird hier erst nächste Woche ein erster Zwischenbefund erwartet. Bei drei der gesperrten Betriebe handelt es sich um Aufzuchtbetriebe bzw. Mutterkuhhalter, in einem Fall ist ein Milchviehbetrieb betroffen.

Eine weitere Sperre gab es in einem Betrieb in Dornbirn nach einem Verdachtsfall, der im Zuge der Schlachtung eines Stieres aufgetreten ist. Hier ist von der Sperre ein Mastbetrieb betroffen. Da es hier keine Verbindung zu den Risikogebieten gibt, ist die Entstehung vorerst ungeklärt und bedarf weiterer Abklärungen, wie Landesveterinär Greber informiert. Insgesamt sind somit aktuell fünf Betriebe von einer Sperre betroffen.

Rückgang der Fallzahlen bei Rotwild

Die Untersuchungen des Rotwildbestandes sind mehr oder weniger abgeschlossen. Erfreulicherweise konnte dabei ein Rückgang der Fallzahlen beobachtet werden, insbesondere im Klostertal. Die vergangenes Jahr befürchtete Ausweitung des betroffenen Gebietes ist ausgeblieben und die positiven Fälle konzentrieren sich wieder mehr auf das bekannte Kern- und Randgebiet des TBC-Vorkommens. Leider bestätigt hat sich das Übergreifen der Infektion auf gewisse Bereiche des hinteren Montafons. In einem letztes Jahr erstmals betroffenen Gebiet sind auch heuer wieder mehrere positive Fälle festgestellt worden. Ebenfalls einen positiven Fall gab es im Bezirk Bregenz nahe der Grenze zum Allgäu.

Ein weiterer Fall im Nenzinger Himmel steht nicht im Zusammenhang mit den Infektionen in den anderen Landesgebieten. Nach Abschluss der Untersuchungen steht fest, dass es sich um einen anderen TBC-Erreger gehandelt hat, der üblicherweise bei Mäusen auftritt und für andere Säugetiere wenig gefährlich ist.

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Redakteur/in: admin (LageplanFahrplan)


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