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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 24.4.2018 21:30 Uhr

Landwirtschaft/Bio/Gantner

LR Gantner: "Vorarlbergs Biolandbau genießt höchsten Zuspruch"

Agrarlandesrat würdigte bei Jahreshauptversammlung von BIO AUSTRIA Vorarlberg die intensiven Bemühungen der Mitglieder

Hohenems (VLK) – Seinen Besuch bei der Jahreshauptversammlung von BIO AUSTRIA Vorarlberg am Dienstag (24. April) hat Agrarlandesrat Christian Gantner genutzt, um den Mitgliedern für ihren tatkräftigen Einsatz um den Biolandbau in Vorarlberg zu danken. Es gehe darum, die Umstellung auf Bio möglichst attraktiv zu gestalten, um noch mehr Landwirte für die umweltverträgliche Produktionsweise zu gewinnen, formulierte Gantner eine zentrale Zielsetzung. Zugleich verwies der Landesrat im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum auf das starke Vertrauen in die heimische Bioqualität: "Vorarlbergs Biolandbau genießt höchsten Zuspruch".

In seinen Ausführungen erinnerte Gantner an die Landwirtschaftsstrategie "Ökoland Vorarlberg – regional und fair". Darin wird dem Biolandbau eine wichtige Rolle zugeschrieben, sagte der Landesrat. Bewährt hat sich aus seiner Sicht die Zusammenführung des Vereins BIO AUSTRIA Vorarlberg und der Genossenschaft BIO Vorarlberg, da Synergien verstärkt genutzt werden und es vom Land bei Produktion und Vermarktung besondere Unterstützung gibt.

Umstellungsinteressierte Landwirtschaftsbetriebe erhalten den kostenlosen Biocheck sowie einen Kostenbeitrag zu den Bio-Kontrollkosten und eine zusätzliche Beihilfe zur ÖPUL-Bioprämie für die etwa zweijährige Umstellungsphase. BIO AUSTRIA Vorarlberg bietet Tierwohlschulungen an, damit ein praxisorientierter Leitfaden und Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt werden können. Die Arbeit von BIO AUSTRIA Vorarlberg bezeichnete Gantner als "wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung in Vorarlberg". Der Landesrat dankte den vielen Akteuren, die zusammen mit dem Land Vorarlberg für das gemeinsame Ziel arbeiten, den Bioanteil auf Produzenten- und Konsumentenseite weiter zu steigern.

. Der Biolandwirtschaft werde das Land weiter als verlässlicher Partner zur Seite stehen, versicherte Gantner. Mit der im Jänner 2017 von der Landesregierung beschlossenen neuen Förderrichtlinie konnte erstmals ein Kontrollkostenzuschuss des Landes an landwirtschaftliche Biobetriebe ausbezahlt werden: 694 Biobetriebe erhielten 72.626 Euro; 2018 sind 80.000 Euro budgetiert. Auch damit soll dazu beitragen werden, die biologische landwirtschaftliche Produktion in Vorarlberg abgesichert und das Bioangebot an Lebensmitteln erhöht. Um den noch nicht biologisch wirtschaftenden Betrieben einen Anreiz zum Einstieg zu bieten, wird während der Umstellungszeit von bis zu zwei Jahren ein Landeszuschuss von 65 Euro pro Hektar und Jahr für Grünland und 200 Euro pro Hektar und Jahr für Sonderkulturen gewährt. 2017 wurden hierfür 35.009 Euro an 37 Betriebe ausbezahlt.

BIO Vorarlberg

Im Frühling 2000 wurde die BIO Vorarlberg als gemeinwohlorientierte Genossenschaft gegründet. Unter einem Dach und mit Hilfe vieler engagierter Menschen konnten die enormen Potentiale der regionalen biologischen Landwirtschaft Vorarlberg in den vergangenen 15 Jahren verantwortungsbewusst weiterentwickelt werden. Die Menschen der Vorarlberger Biobetriebe bewirtschaften heute circa 7000 ha tiefgründige, humusreiche und sauerstoffreiche Böden. Die Koordination und Vernetzung, die Vermarktung, sowie Bildungs- Informations und Öffentlichkeitsarbeit sind heute die zentralen Handlungsfelder der BIO Vorarlberg. "Durch permanente Konsumentenbildung und ehrliche Informationsarbeit schafft BIO Vorarlberg die Basis für ein gegenseitiges Vertrauen entlang der Wertschöpfungskette", hebte Gantner hervor. So gelinge der Brückenschlag zwischen Produzenten und Konsumenten.

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Redakteur/in: Stefanie Jenny (LageplanFahrplan)


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