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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 27.4.2018 15:59 Uhr

Verkehr/Konferenz/Rüdisser/Rauch

Mehr Radverkehr, steuerliche Anreize für umweltfreundliche Mobilität, Forderung nach weiterer Reduktion des Bahnlärms

Landesverkehrsreferentinnen und -referenten tagten im Burgenland

Frauenkirchen (VLK) – Die Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs, steuerliche Erleichterungen für Unternehmen bei umweltfreundlicher Mobilität und bessere Rahmenbedingungen fürs Radfahren im Kindes- und Jugendalter – diese und weitere Themen standen bei der heutigen (Freitag) Konferenz der Landesverkehrsreferentinnen und –referenten im Burgenland auf der Tagesordnung. Für Vorarlberg nahmen Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Mobiliätslandesrat Johannes Rauch teil.

Auf der Landesverkehrsreferentenkonferenz wurde beschlossen, dem Radverkehr einen größeren Stellenwert einzuräumen und ihn entsprechend zu fördern. „Ich freue mich sehr, dass wir uns gemeinsam auf die Abhaltung eines Radgipfels einigen konnten“, so Landesrat Rauch. Der Radgipfel soll am 24. und 25. September 2018 in Salzburg stattfinden.

Passend zur Vorarlberger Radverkehrsstrategie „Kettenreaktion“ forderten die Verkehrsreferentinnen und –referenten der Länder den Bund auf, konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität umweltfreundlicher Mobilität insbesondere des Radverkehrs zu setzen. „Unternehmen, die Maßnahmen zur Unterstützung der umweltfreundlichen Mobilität ihrer Mitarbeiter setzen, sollten Steuererleichterungen erhalten“, betonte Landesstatthalter Rüdisser: „Das betrifft beispielsweise die Anschaffung von alltagstauglichen Fahrrad-Typen wie e-bikes, die Erleichterung der privaten Nutzung für den Weg zur Arbeit oder die Förderung von Fahrgemeinschaften.“

Zudem wurden neuerliche Vorstöße in Richtung Anpassung der Straßenverkehrsordnung  zur Verbesserung der Rahmenbedingungen fürs Radfahren im Kindes- und Jugendalter gemacht. Zur Erreichung der Klima- und Energieziele des Bundes erwarten sich die Länder, dass auch der Bund die Fördermittel zB im Bereich Fahrradinfrastruktur deutlich erhöht.

Bahnlärm

Ein wichtiger Besprechungspunkt der Verkehrsreferentenkonferenz bildete schließlich das Thema Bahnlärm. Die im Dezember 2017 erfolgte Einführung eines lärmabhängigen Schienenbenützungsentgeltes wurde befürwortet. Seitens des Landes Vorarlberg wurde jedoch festgehalten, dass das gestaffelte Entgelt nur ein erster Schritt sein kann: „Wünschenswert ist ein entschlosseneres Vorgehen zur Entlastung lärmgeplagter Anrainerinnen und Anrainer. Wir erwarten hier eine klare Strategie, wie sie bspw. in der Schweiz und in Deutschland mit dem Verbot lärmintensiver Waggons ab 2020 verfolgt wird“, halten Landesstatthalter Rüdisser und Landesrat Rauch fest.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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