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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 2.5.2018 17:16 Uhr

Entwicklungszusammenarbeit/Rauch

LR Rauch: „Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit hat sich bewährt“

Anfragebeantwortung gibt Auskunft über EZA-Strategie des Landes

Bregenz (VLK) – Die neue Strategie zur Entwicklungszusammenarbeit setzt auf Transparenz in der Fördermittelvergabe und auf Professionalität in der Umsetzung. „Vorarlberg bekennt sich zu seiner Verantwortung, für die Entwicklungszusammenarbeit einen Teil seines Budgets zur Verfügung zu stellen. Mit einer Million Euro pro Jahr liegen wir im Vergleich der Bundesländer an zweiter Stelle“, so Landesrat Johannes Rauch.

In der neuen Strategie wird die zentrale Rolle von Vorarlberger Initiativen als Akteure der Entwicklungszusammenarbeit anerkannt und deren Professionalisierung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Partnerorganisationen in den Ländern des globalen Südens gefördert. „Wichtig sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Wir haben klare Förderrichtlinien geschaffen, an denen sich alle Förderwerberinnen und -werber orientieren müssen. Gerade dann, wenn öffentliche Gelder im Ausland eingesetzt werden, müssen Effizienz und Wirksamkeit belegbar sein“, führt Landesrat Rauch aus. „Hilfe zur Selbsthilfe‘ und Mitfinanzierung von Projekten auch durch Partner im Empfängerland sind dabei oberstes Gebot.“

Schwerpunktland Burkina Faso

Unter Berücksichtigung der Schwerpunktländer der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und nach Gesprächen mit der Führungsetage der Austrian Development Agency (ADA) wurde Burkina Faso als Schwerpunktland der Vorarlberger Entwicklungszusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre ausgewählt. In partnerschaftlicher Kooperation soll gemeinsam mit den staatlichen Strukturen vor Ort ein neuer Ausbildungszweig aufgebaut werden. Die Vorarlberger Aktivitäten sind durchaus als Vorzeigeprojekt eines Bundeslandes zu sehen. Dafür werden diverse institutionelle Partner aus Vorarlberg mit staatlichen und privaten Akteuren vor Ort kooperieren, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu garantieren. Denn nur mit einem starken Partner vor Ort, der strategisch noch lange vor Ort sein wird, kann nachhaltige Arbeit garantiert werden. „Mit Burkina Faso haben wir eines der ärmsten Länder Afrikas ausgesucht, um dort einen Schwerpunkt zu setzen. Gerade der Afrikanische Kontinent leidet extrem unter den Folgen des Klimawandels. Fehlende Ausbildungsmöglichkeiten tun ein Übriges dazu, die extreme Armut zu zementieren. Wir möchten mit unseren Projekten die Lebensperspektiven der Menschen vor Ort entwickeln. Wer diese im eigenen Land vorfindet, wird nicht gezwungen, sich durch Flucht irgendwo anders auf der Welt solche zu suchen“, erklärt Landesrat Rauch.

„Mein Dank gilt allen Partnern im Land, die seit vielen Jahren und mit hohem persönlichem Engagement Projekte in Afrika, Asien oder auch Osteuropa betreuen und vorantreiben“, so Landesrat Rauch. „Gerne unterstützt das Land diese Bemühungen finanziell und auch fachlich. Bewährt hat sich auch die intensive Zusammenarbeit mit der Austrian Development Agency.“ Im Wortlaut ist die Förderrichtlinie hier zu finden: http://www.vorarlberg.at/pdf/foerderrichtlinie_entwick.pdf

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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