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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 7.5.2018 13:16 Uhr

Gesundheit/Krankenhäuser/Suchtprävention/Bernhard

LR Bernhard: Bekenntnis zum Nichtraucherschutz und zur Gesundheit

Maria Ebene wird erstes rauchfreies Krankenhaus in Vorarlberg

Frastanz (VLK) – Das Krankenhaus Maria Ebene nimmt eine Vorreiterrolle beim Schutz von Nichtrauchern ein und wird als erstes Krankenhaus in Vorarlberg die Zertifizierung als rauchfreie Einrichtung erhalten. Nicht nur im Gebäude, sondern auf dem gesamten Krankenhaus-Areal gilt künftig ein striktes Rauchverbot für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. "Ein wichtiges Bekenntnis zur Gesundheit", sagte Landesrat Christian Bernhard dazu am Montag, 7. Mai.

Gestartet wurde das Projekt mit dem Ziel, das Krankenhaus Maria Ebene als rauchfreie Einrichtung zu etablieren und gleichzeitig zu zertifizieren, im letzten Jahr. Zahlreiche Maßnahmen zum Nichtraucher-Schutz wie die Abschaffung der Raucherzonen wurden seither eingeleitet und teilweise bereits umgesetzt. Das Projekt ist ein wichtiger, erster Schritt, alle Landeskrankenhäuser in Vorarlberg rauchfrei zu machen, betonte Landesrat Bernhard: "Neben suchtspezifischen Aspekten geht es um das Verringern körperlicher Schäden durch langjährigen Nikotinkonsum ebenso wie um den Mitarbeiterschutz. Als Landeskrankenhäuser haben wir hier eine entscheidende Vorbildfunktion und müssen uns daher um ein rauchfreies und auch passiv-rauchfreies Arbeitsumfeld kümmern." 

   Primar Michael Willis sagte, es müsse bei der Nikotinabhängigkeit zu einer geänderten Sichtweise kommen, weg vom Genussmittel und hin zu einer stark abhängig machenden Substanz." Es sei hilfreich für die therapeutische Arbeit mit Suchterkrankten, wenn sich Patienten und Mitarbeiter dabei in einer rauchfreien Umgebung bewegen. 

   Bereits seit dem Jahr 2002 gilt innerhalb des gesamten Krankenhausgebäudes ein generelles Rauchverbot. Bis dato bestanden aber noch zwei Raucherzonen, die nun aufgelassen werden. Wer es gar nicht lassen kann/will, muss in einen externen Raucherbereich ausweichen. Das Rauchverbot wird von zahlreichen zusätzlichen Maßnahmen begleitet, erläuterte Projektleiter Wolfgang Grabher. Wichtige Eckpunkte der Zertifizierung bestehen etwa darin, die Annahme von Unterstützungen durch die Tabakindustrie oder jeglichen Verkauf von Tabakprodukten zu untersagen, für den Schutz vor Tabakrauch und eine rauchfreie Umgebung zu sorgen oder auch Raucherinnen und Raucher aktiv bei der Tabakentwöhnung zu unterstützen.

   Die Bemühungen bzw. die Umstellung auf ein rauchfreies Krankenhaus sind auch sehr im Sinne von Andreas Prenn, dem Leiter der SUPRO – Werkstatt für Suchtprophylaxe, eines weiteren Fachbereichs der Stiftung Maria Ebene. "Solange das Rauchen in Krankenhäusern offensichtlich und für jeden möglich ist, werden präventive Maßnahmen in der Suchtarbeit konterkariert", sagt er. Zudem werde mit dem Rauchverbot auch das allzu lange vernachlässigte Problem der Vorbildwirkung der Bediensteten in den Krankenhäusern im Bereich der Suchtprävention aufgegriffen.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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