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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 11.5.2018 19:30 Uhr

Landwirtschaft/Jagd/Gantner

"Unverzichtbarer Einsatz für eine stabile Wald-Wild-Situation"

Landesrat Gantner dankte für engagierte Arbeit der Jägerschaft

Schwarzenberg (VLK) – Vorarlbergs Jäger erfüllen die geforderten Mindestabschussvorgaben bei Wild. Für diese engagierte Arbeit sagte Landesrat Christian Gantner bei seinem Besuch der Generalversammlung der Jägerschaft am Freitag, 11. Mai, in Schwarzenberg ein großes Dankeschön. Wichtige Gesprächsthemen waren auch die anstehende Überarbeitung der Jagdverordnung sowie das neue Waldverjüngungs-Wildschaden-Kontrollsystem.

"Die Erfüllung der Abschusspläne ist sowohl für die Stabilisierung des Schutzwaldes als auch für die erfolgreiche Tbc-Bekämpfung von entscheidender Bedeutung. In wenigen Gebieten, wo die Abschussvorgaben nicht zufriedenstellend erfüllt werden konnten, wurde durch die Jagdbehörde eine vertiefende Analyse vorgenommen. Es ist alles daran zu setzen, dass in sensiblen Regionen der Wildbestand reduziert wird. Der Schutzwald muss auch langfristig seine Funktion für die Sicherheit der Siedlungsräume wahrnehmen können. Das erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Wald- und Lebensraumsituation, der Abschuss- und Wildbestandsentwicklung, Tiergesundheit sowie in manchen Regionen auch mit Zieldefinitionen. Bei den jährlichen Abschussplanungen auf Wildraum-, Wildregions- und Revierebene ist von allen Beteiligten ein fachlich objektives Vorgehen und ein fairer Umgang miteinander notwendig", sagte Gantner. Erfreulicherweise sei die Tbc-Situation derzeit gut unter Kontrolle, festgestellte Tbc-Fälle konzentrieren sich fast zur Gänze auf die Kern- und Randzonen des Bekämpfungsgebietes.

Die Überarbeitung der Jagdverordnung entspricht einem dringenden Wunsch der Jägerschaft. Dabei geht es insbesondere um eine rechtliche Anpassung mit teils neuen Bestimmungen zu Notzeitfütterungen, klaren Ausnahmen von Schuss- und Schonzeiten, Abschussaufträgen und Freihaltungen sowie ausgewiesenen neuen Wildschutzzonen, die den nachhaltigen Schutz von Wildtieren und deren Lebensräumen ermöglichen. Die Arbeiten dazu werden in Kürze in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Jägerschaft, der zuständigen Fachabteilung des Landes und der Behörden aufgenommen.

Nach einer Evaluierung im letzten Jahr wird das bestehende Wildschaden-Kontrollsystem aufgrund der neuen Erkenntnisse in ein neues Waldverjüngung-Wildschaden-Kontrollsystem überführt. Die Umsetzung startet noch heuer in zwei Pilotregionen (Walsertal und Bolgenach-Subersach).

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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