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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 30.5.2018 12:40 Uhr

Verkehr/Straße/ASFINAG/Rüdisser

S 18 Bodensee-Schnellstraße: „So weit wie nie zuvor“

Aktueller Stand von ASFINAG-Projekten in Vorarlberg

Bregenz (VLK) – Mehr als 272 Millionen Euro investiert die ASFINAG bis 2023 in den Ausbau, die Sanierung und den Neubau des hochrangigen Straßennetzes in Vorarlberg. Schwerpunkte bilden die Planungen und Vorbereitungen für die S 18 Bodensee-Schnellstraße, Verbesserungen bei den Autobahn-Anschlussstellen und weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf A 14 und S 16. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser hat beim heutigen (Mittwoch) Pressegespräch im Landhaus neuerlich die Realisierung einer Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 14 und S 16 gefordert.

Alexander Walcher . LSth. Karlheinz Rüdisser . S 18 Bodensee-Schnellstraße: „So weit wie nie zuvor“ .

Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, nannte die Ziele der Bauinvestitionen in Vorarlberg: „Mehr Verkehrssicherheit, größtmögliche Verkehrsentlastung, weniger Stau und optimale Möglichkeiten zur Entfaltung der regionalen Wirtschaftsräume“. Das größte Projekt bildet die Planung für die S 18 Bodensee Schnellstraße. „Wir wissen um die Historie der Bodensee Schnellstraße und verstehen, wenn es manchen zu langsam geht. Ich kann aber versichern: wir sind so weit wie noch nie zuvor und arbeiten mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen an der Umsetzung“, erklärte Walcher. Bis dato hat die ASFINAG über sechs Millionen Euro in Planungen, Vorbereitungen und Untersuchungen investiert. Für das notwendige Vorprojekt hat die ASFINAG Planungsleistungen von mehr als vier Millionen Euro seit 2017 beauftragt, informierte der ASFINAG-Geschäftsführer: „In Summe rechnen wir mit Kosten von 15 Millionen Euro allein für das Vorprojekt“. Landesstatthalter Rüdisser ist es „im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des grenzüberschreitenden Straßennetzes besonders wichtig, eine optimale und sichere Straßenverbindung im Einklang mit den Vorgaben aus dem Prozess „Mobil im Rheintal“ zu schaffen“. Die Trassenentscheidung (Alternative Z oder CP) des mit 600 Millionen Euro budgetierten Projekts soll im Jahr 2020 erfolgen.

Weitere Baumaßnahmen betreffen den Umbau der bestehenden Anschlussstelle Bludenz-Bürs sowie die neue Anschlussstelle Rheintal-Mitte. ASFINAG und Land planen hier den Baubeginn im Jahr 2019. Das UVP-Verfahren konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden, nun soll noch vor dem Sommer das naturschutzrechtliche Verfahren eingeleitet werden. Derzeit führt die ASFINAG die notwendigen Grundablöseverhandlungen durch. Die Gesamtkosten (getragen von ASFINAG, Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn und Gemeinde Lustenau) belaufen sich auf rund 33 Millionen Euro. In der Planungsphase befinden sich der Umbau der Anschlussstelle Hohenems und der Vollausbau der Anschlussstelle Wolfurt-Lauterach.

Sicherheit auf A 14 und S 16 - Vorarlberg fordert Verkehrsbeeinflussungsanlage

Bereits seit über zehn Jahren drängt die Vorarlberger Landesregierung gegenüber ASFINAG und Infrastrukturministerium auf die Realisierung einer Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 14 und S 16. Mit dynamischen Anzeigen bietet eine Verkehrsbeeinflussungsanlage die Möglichkeit, über eine situationsbezogene Temporeduktion, Stauvorwarnung oder durch das Anzeigen von besonderen Witterungs- und Fahrbahnverhältnissen die Sicherheit auf der stark befahrenen Rheintalautobahn zu erhöhen. Zwischenzeitlich ist das Verkehrsaufkommen auf der A 14 und S 16 weiter gestiegen. „Die Errichtung einer Verkehrsbeeinflussungsanlage ist höchst an der Zeit, eine weitere Verzögerung ein Spiel mit der Verkehrssicherheit“, verdeutlichte Landesstatthalter Rüdisser die Dringlichkeit. Dies werde auch beim nächsten Treffen mit Infrasturkturminister Norbert Hofer Anfang Juli in Wien auf den Tisch kommen, betonte Rüdisser.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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