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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Bildtext Nr. 357 Freitag, 21.11.2008 16:33 Uhr

Schule/Jupident/Sausgruber/Stemer/Egger

Stiftung Jupident in neuem Kleid

LH Sausgruber: Teilnahme am Erwerbsleben, Integration in der Ausbildung und ein barrierefreies Umfeld

Schlins (VLK) - Als eine der ältesten Sozialeinrichtungen des Landes Vorarlberg hat sich die heutige Heilpädagogische Landessonderschule und die Berufsvorschule Stiftung Jupident in Schlins schon vor über 100 Jahren zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen mit Handicaps zu helfen. Mit der nun abgeschlossenen, umfassenden Sanierung wurde sie energetisch und funktionell auf den neuesten Stand gebracht. Heute, Freitag, wurde gefeiert.

"Menschen mit besonderen Bedürfnissen sollen befähigt werden, ein möglichst eigenverantwortliches Leben in der Gemeinschaft zu führen", betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber in seiner Ansprache. Dazu gehört die Teilnahme am Erwerbsleben, Integration in der Ausbildung und ein barrierefreies Umfeld – Sausgruber: "Gemeinsam mit den Gemeinden unternimmt das Land sehr viel für die Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Wichtige Partner sind dabei Einrichtungen wie Lebenshilfe, Caritas, Schulheim Mäder, Institut für Sozialdienste, oder Stiftung Jupident."

Umfassende Sanierung

   Ziel der Sanierung war neben der Herstellung eines zeitgemäßen bautechnischen und energetischen Standards eine sicherheitstechnische Adaptierung, damit verbunden eine funktionelle Neuordnung und Optimierung. Baubeginn war im Juni 2007, die Fertigstellung erfolgte im August 2008. "Trotz bauphysikalischer und statischer Widrigkeiten wurden sowohl Termin als auch Kosten (knapp 3,5 Millionen Euro) eingehalten", informierte Hochbaulandesrat Dieter Egger.

Stiftung Jupident

Die Stiftung Jupident bietet rund 130 Kindern und Jugendlichen jene Hilfen an, die sie zur Bewältigung ihres Lebens benötigen. Dies beginnt beim Besuch der Heilpädagogischen Landesschule, geht über Internatswohngruppen und ganzjährig geführten Wohngruppen bis zur Berufsvorschule, Trainingswohngemeinschaft und Tagesbetreuung in drei Bezirken.

Die Stiftung versteht sich als Durchgangsort für Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Behinderungen oder sozialen Benachteiligungen in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung in besonderem Maße gefährdet sind. Landesrat Siegi Stemer würdigte die Leistungen der in der Stiftung Jupident tätigen Pädagogen und Betreuer und sprach von einer "großen Herausforderung – nämlich Stärken weiterentwickeln und in den Vordergrund zu stellen und zugleich Schwächen anzupacken und auszugleichen."

Jugend vor den Vorhang

   Landeshauptmann Sausgruber stellte ein weiteres Projekt im Rahmen der Initiative "Jugend vor den Vorhang" vor: "Die Initiative soll uns zeigen, wie engagiert junge Menschen ihr Lebensumfeld und damit ihre Zukunft gestalten." Jugendliche der Stiftung Jupident haben sich im Rahmen der Berufsvorschule an einem fächerübergreifenden, zweijährigen Projekt beteiligt, das sie fürs Erwachsenen- und Berufsleben vorbereiten soll. Viel Engagement und Arbeit auch außerhalb des Unterrichts zeichnet dieses Projekt aus, von dem einige Auszüge bei der Feierstunde gezeigt wurden.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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