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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 517; Freitag, 23.7.2010 9:32 Uhr

Tourismus/Statistik/Sommer

Tourismus verzeichnet geringe Einbußen im Juni

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) – Der Mai-Tourismus fiel überraschend gut aus, dafür mussten im Folgemonat leichte Rückgänge verbucht werden. Im Monat Juni meldeten die Vorarlberger Tourismusbetriebe 128.300 Ankünfte und 413.500 Nächtigungen. Verglichen mit dem Juni des Vorjahres sind dies 1,4 Prozent weniger Ankünfte und 5,7 Prozent weniger Nächtigungen, wie der aktuelle Tourismusbericht der Landesstelle für Statistik belegt.

Für Brigitte Plemel, Marketingleiterin von Vorarlberg Tourismus, zeigen die Zahlen einen verhaltenen Saisonstart. Angesichts der Rahmenbedingungen sei das Ergebnis aber zufriedenstellend. Das Wetter habe eine große Rolle gespielt: "Im Juni hat es nicht nur bei uns, sondern auch in Teilen Süddeutschlands, woher der Großteil unserer Gäste stammt, kräftig geregnet. Da die Entscheidung für oder gegen eine Reise immer kurzfristiger fällt, ist hier die Nachfrage zurückgegangen.“ Auch eine Folge des Wetters: Gewerbliche Betriebe, vor allem Drei- und Vier-Sterne-Hotels, konnten mit ihrem umfangreicheren Angebot bessere Resultate erzielen als Privatzimmer und Ferienwohnungen. Erfreulich, so Plemel, seien die Zuwächse aus allen anderen wichtigen Herkunftsmärkten, ausgenommen Italien und die Niederlande.

Betrachtet man die bisherige Sommersaison, wurden von 233.600 Gästen 711.000 Nächtigungen gebucht. Im Vergleich zur Vorjahressaison kamen zwar etwas mehr Gäste nach Vorarlberg, die aber weniger Nächtigungen buchten. Auf Grund der Entwicklung in den Vorsaison-Monaten Mai und Juni ist aber noch kein Trend für die heurige Sommersaison erkennbar. Im Bereich Hotels, Gasthöfe und Pensionen meldeten die Tourismusbetriebe sowohl ein Plus bei den Ankünften als auch bei den Nächtigungen.

Im Vergleich zur Vorjahressaison kam es bei den Nächtigungen zu einem überdurchschnittlich hohen Rückgang in den gewerblichen Ferienwohnungen (-26,8 Prozent) sowie bei Privatzimmern (-25,8 Prozent) und bei den Campingplätzen (-15,8 Prozent). Geringer fiel der Rückgang bei den privaten Ferienwohnungen aus (-7,2 Prozent).

Rückgang bei den deutschen Urlaubern

In der Region Arlberg, dem Bregenzerwald, sowie in der Region Bodensee-Vorarlberg konnte ein Nächtigungszuwachs verbucht werden. Anders war die Entwicklung im Montafon, in dieser Region musste ein Rückgang von neun Prozent verbucht werden. Bei den Gästenächtigungen nach Herkunftsländern war insbesondere bei den Deutschen mit minus sieben Prozent ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Besucher aus Österreich buchten 124.944 Nächtigungen. Erfreulich ist die Entwicklung bei den Gästen aus der Schweiz (+ 14 Prozent), bei den Franzosen (+ 11 Prozent), bei den Briten (+ 70 Prozent) und den Ungarn. Ungarn buchten mit mehr als 5.000 Nächtigungen, um 3.900 Nächtigungen mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer für die ersten beiden Monate der Sommersaison 2009 liegt bei 3,04 Tagen und ist damit etwas niedriger als im Vorjahr.

Weitere Infos auf der Homepage des Landes unter http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/geschichte_statistik/statistik/landesstatistik/weitereinformationen/wirtschaft/tourismusaktuell.htm

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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PDF: Tourismus Juni 2010



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