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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 119 Freitag, 4.3.2011 8:42 Uhr

Europa/Förderungen/IBK/Sausgruber

Bodenseeregion: Zusammenarbeit kommt den Menschen zugute

LH Sausgruber: Gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum soll weiterhin von EU-Programmen profitieren

Bregenz (VLK) – Die EU-Kohäsionspolitik, die darauf abzielt, die ungleiche Entwicklung der Regionen in Europa zu verringern, soll nach 2013 neu ausgerichtet werden. In einem Schreiben Anfang Dezember hat Landeshauptmann Herbert Sausgruber den zuständigen EU-Kommissar Johannes Hahn eindringlich an die Bedeutung der EU-Fördermittel für das Land und die Bodenseeregion erinnert und eine Fortführung der Programme eingefordert. Die Antwort aus Brüssel wird von Sausgruber positiv bewertet.

Obwohl die Förderprogramme der EU noch bis Ende 2013 laufen, ist die Diskussion um ihre künftige Ausgestaltung europaweit bereits voll entbrannt. Bei einem Treffen in Mellau Anfang Dezember 2010 haben sich die Regierungschefs der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) unter Vorarlberger Vorsitz darauf verständigt, gemeinsam die Belange der Bodenseeregion in die Debatte einzubringen. Nachdem Landeshauptmann Sausgruber in seiner damaligen Funktion als IBK-Vorsitzender die koordinierten Standpunkte und Vorstellungen nach Brüssel übermittelt hat, traf vor kurzem das Antwortschreiben von Regionalkommissar Hahn in Vorarlberg ein.

Positive Signale aus Brüssel

Wirtschaftlich starke und innovative Regionen wie die Bodenseeregion spielen als Motoren und Schrittmacher für die Entwicklung Europas eine bedeutende Rolle, machte Sausgruber im Brief deutlich. In der wirtschaftlich schwierigen Zeit hätten sich gerade diese Regionen als Zugpferde erwiesen. Es sei daher nicht ratsam, sie bei der Zuteilung von EU-Fördermitteln noch weiter ins Hintertreffen geraten zu lassen. "Das vorhandene Potenzial an länderübergreifenden Projekten muss auch weiterhin im Sinne der Menschen und des gemeinsamen Lebensraums ausgeschöpft werden können", so der Landeshauptmann. Hahn versichert diesbezüglich "den Fortbestand der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit an den EU-Binnengrenzen". Die von der IBK formulierten Anliegen würden in die Arbeit zu den Gesetzesvorschlägen einfließen, verspricht Hahn.

Gemeinsam mehr Gewicht

Die Antwort aus Brüssel bewertet der Landeshauptmann insgesamt positiv. Das gemeinsame Auftreten als Bodenseeregion hat der eigenen Position und Argumentation deutlich mehr Gewicht verliehen, ist Sausgruber überzeugt. Mit den Programmen der EU-Regionalpolitik wurden bereits zahlreiche wichtige Projekte zur Regionalentwicklung unterstützt. So wird beispielsweise auch die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) als eines der wesentlichen Projekte der IBK im Bereich Bildung durch das aktuelle Interreg-Programm gefördert.

IBK

Die 1972 gegründete IBK ist ein kooperativer Zusammenschluss der Regierungen der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone: Bayern, Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg. Im Kerngebiet der "Regio Bodensee" wohnen auf rund 14.460 Quadratkilometer etwa 3,6 Millionen Menschen. Weitere Informationen zur IBK sind im Internet unter www.bodenseekonferenz.org abrufbar.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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