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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 189 Freitag, 25.3.2011 13:01 Uhr

Umwelt/Naturschutz/Gemeinden/Schwärzler

Naturschutz in der Gemeinde

Informationsprogramm der Umweltschutzabteilung

Bregenz (VLK) - Seit 2008 gibt es das Programm "Naturschutz in der Gemeinde" der Abteilung Umweltschutz. Naturschutzteams haben sich einen Überblick über die natürliche Vielfalt in ihren Gemeinden gemacht und viele kleine und größere Projekte in Bewegung gesetzt. "Über 15 Gemeinden haben seither die angebotene Naturschutzberatung in Anspruch genommen", informiert Landesrat Erich Schwärzler, "sie sind somit Teil des Netzwerks der Vorarlberger Naturschutzgemeinden".

Vieles bewegt sich in den Naturschutzgemeinden: Waldguides führen durch den Wald, Familien ergründen die Vielfalt von Magerwiesen und Naturschutzteams betreuen Lebensräume von Amphibien. "Naturschutz ist ein wichtiger Beitrag zu einer hohen Lebensqualität in unserem Land", betont Landesrat Schwärzler. "Naturschutz bedeutet Schutz und Erhaltung der Natur-Juwele, der besonderen Lebensräume für Tiere und Pflanzen, aber auch attraktive Naherholungsgebiete, Grünoasen im Siedlungsgebiet und die Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben."

Veranstaltung in Koblach

Kürzlich trafen sich Naturschutzteams aus dem ganzen Land im neuen Gemeindeamt in Koblach. Bürgermeister Fritz Maierhofer, Agnes Steininger und Ludwig Schellhorn führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die einmalige Riedlandschaft, in der gerade die Laichwanderung der Erdkröten in vollem Gang ist. „Ich kannte das Koblacher Ried bisher nicht. Hier draußen versteht man erst die Wichtigkeit solcher Naturräume“, lobt die Lingenauer Bürgermeisterin Annette Sohler den praxisnahen Austausch von Erfahrungen.

Anschließend informierte Projektleiterin Christiane Machold von der Abteilung Umweltschutz des Landes über die Neuerungen im Programm "Naturschutz in der Gemeinde". So können die Naturschutzteams bei der jährlichen Standortbestimmung mit finanzieller Unterstützung des Landes eine fachliche Begleitung hinzuziehen. Auch bei der Umsetzung der Empfehlungen aus dem Biotopinventar kann sich eine Naturschutzgemeinde bei der Projektentwicklung professionell begleiten lassen. "Die regelmäßige Betreuung lässt die Naturschutzarbeit in unserer Gemeinde nachhaltig wachsen, ohne diese gäbe es bei uns sicher weniger Aktivitäten“, sagt der Lochauer Erhard Ploß.

Eine gemeinsame Informationsplattform und eine starke Öffentlichkeitsarbeit soll zudem das Bewusstsein für die Vielfalt der heimischen Natur- und Kulturlandschaft stärken. "Naturschutzarbeit muss kontinuierlich laufen, regelmäßige Aktionen können mehr bewirken als ein einmaliger großer Akt", ist Bürgermeister Werner Müller aus Klaus vom Netzwerk überzeugt.

Im Netzwerk dabei sind derzeit Altach, Bartholomäberg, Bezau, Bizau, Götzis, Hohenems, Klaus, Koblach, Krumbach, Lingenau, Lauterach, Lochau, Mäder, Rankweil und Röthis.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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