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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 258 Mittwoch, 13.4.2011 16:17 Uhr

Gesundheit/Wallner

"Nuklearmedizin spielt wichtige Rolle in der Tumorbehandlung"

Nuklearmedizinische Tagung in Bregenz

Bregenz (VLK) – Anlässlich der heutigen (Mittwoch) Eröffnung der Nuklearmedizinischen Tagung im Festspielhaus in Bregenz betont Gesundheitslandesrat Markus Wallner die Wichtigkeit dieses Spezialgebietes: "Die Nuklearmedizin ist zwar für viele Menschen ein unbekanntes Terrain, spielt aber eine wichtige Rolle in der Tumorbehandlung und liefert wichtige Aussagen über die Funktion und den Stoffwechsel verschiedener Organe."

Die Abteilung für Nuklearmedizin am Landeskrankenhaus Feldkirch ist die einzige Fachabteilung für Nuklearmedizin in Vorarlberg – ihr Einzugsgebiet reicht weit über die Landesgrenzen hinaus. "Es ist für uns von großer Bedeutung, dass dadurch betroffene Patienten in Wohnortnähe optimal behandelt werden können“, so Wallner. Neben gut- und bösartigen Schilddrüsenkrankheiten können bestimmte Formen des Lymphdrüsenkrebs, speziell seltene Hormon-produzierende Tumore und Skelettmetastasen behandelt werden. In der Schilddrüsenambulanz gibt es pro Jahr ca. 6.000 bis 7.000 Patientenkontakte und es werden zwischen 1.200 und 1.400 Herzuntersuchungen durchgeführt.

Vor rund zwei Jahren wurde die Abteilung für Nuklearmedizin am LKH Feldkirch vom Senat der Medizinischen Universität Innsbruck als akademische Lehrabteilung akkreditiert. "Seither haben auch Studierende die Gelegenheit, die hervorragende Qualität der Leistungen und die hochmoderne Ausstattung der Abteilung kennenzulernen und umfassende Erfahrungen in der Nuklearmedizin zu sammeln", betont Wallner.

Die Abteilung wurde in den vergangenen Jahren intensiv aufgerüstet – so wurde fast der gesamte Gerätepark erneuert. Dank der neuen Geräte sind die nuklearmedizinischen onkologischen Untersuchungen soweit verfeinert, dass die erhaltenen Informationen für Operationen und strahlentherapeutische Eingriffe deutlich verbessert werden konnten. Durch die hohe Genauigkeit der Bilder sind diese leichter zu interpretieren, wovon insbesondere die Patienten unmittelbar profitieren. Ebenso wurde auf der Nuklearmedizin auch eine neue medikamentöse Therapie eingeführt – diese Methode ist häufig die einzige Behandlungsoption bei inoperablen oder seltenen Tumoren – und mit Hilfe dieser speziellen radioaktiven Medikamente gelingt es auch, Tumore unter Kontrolle zu halten.

Die Drei-Länder-Tagung dauert vom 13. bis 16. April im Festspielhaus Bregenz. "Diese hochkarätige Veranstaltung ist nicht nur eine Anerkennung unserer Region, sondern auch des Faches hier in Vorarlberg“, so Gesundheitslandesrat Wallner abschließend.

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Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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