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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 25; Donnerstag, 12.1.2012 10:13 Uhr

Gesundheit/Psychiatriekonzept/Gögele

Startschuss zur Überarbeitung des Psychiatriekonzepts

LR Gögele: Bestmögliche Abstimmung der psychiatrischen Angebote für die nächsten zehn Jahre

Bregenz (VLK) – Vor zehn Jahren hat die Vorarlberger Landesregierung erstmals ein Psychiatriekonzept als Wegweiser und Leitfaden für die psychiatrische Versorgung im Lande beschlossen. Nun soll das Konzept den zwischenzeitlichen Weiterentwicklungen angepasst und im Hinblick auf künftige Herausforderungen überarbeitet werden. In den beiden maßgeblichen Fachgremien – im Psychiatriebeirat und im Psychiatrieforum – wurde dieses Vorhaben klar befürwortet, teilt Gesundheitslandesrat Rainer Gögele mit.

Im überarbeiteten Vorarlberger Psychiatriekonzept werden Vorgaben für den Zeitraum 2015 bis 2025 formuliert. Bei den Planungsarbeiten dafür sollen alle Systempartner umfassend beteiligt und eingebunden werden, so Gögele: "Das ist wichtig, um eine hohe Akzeptanz für die praktische Umsetzung des Konzepts in den kommenden Jahren sicherzustellen und weiterhin eine bestmögliche Qualität in der Begleitung und Betreuung psychisch kranker Menschen zu bieten."

Als Projektleiter konnte ein anerkannter Experte gewonnen werden, der Psychiatrie-Facharzt Hermann Elgeti. Dieser ist Leiter der Sozialpsychiatrischen Poliklinik der Medizinischen Hochschule Hannover und Geschäftsführer des Landesfachbeirats Psychiatrie Niedersachsen.

Vorarlberg hat bereits in den 1970er-Jahren mit dem Neubau des regionalen neurologisch-psychiatrischen Krankenhauses in Rankweil einen ersten wichtigen Schritt zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung gemacht. Das Psychiatriekonzept 2002 hat zur Einrichtung eines Psychiatriebeirates und eines Psychiatrieforums geführt; beide Gremien haben sich seither bestens etabliert. Ihre Hauptaufgaben sind die regionale Psychiatrieberichterstattung, die Planung und Evaluation von Integrationshilfen für psychisch Kranke, von Beschäftigung und Tagesstrukturen sowie Überlegungen für einen Krisen- und Notfalldienst.

Der Landes-Rechnungshof hat in seinem Prüfbericht vom Mai 2011 festgehalten, dass das Psychiatriekonzept 2002 ein wichtiger Schritt war, die Transparenz der Versorgung psychisch kranker Menschen zu erhöhen und den Dialog zwischen den betroffenen Plattformen zu verbessern. "Mit der Überarbeitung unseres Psychiatriekonzepts wollen wir den damit eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen", sagt Landesrat Gögele.

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