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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

VLK-Nr. 519 Freitag, 22.6.2012 13:50 Uhr

Familie/Finanzen/Schmid

Entlastung der Familien in Angriff nehmen

LR Schmid: "Familien nicht länger vertrösten"

Bregenz (VLK) - "Familien müssen rasch steuerlich entlastet und stärker unterstützt werden", betont Landesrätin Greti Schmid und verweist dabei auf die unverzichtbaren Leistungen von Familien in der Gesellschaft. "Familien dürfen nicht länger vertröstet werden. Das zur Verfügung stellen eines Familienrechners ist ein kleiner Schritt, allerdings ändert das nichts an der Notwendigkeit einer raschen steuerlichen Entlastung und Weiterentwicklung der finanziellen und strukturellen Unterstützungen für unsere Familien."

   "Der Familienrechner und die Darstellung der steuerlichen Möglichkeiten ist ein kleiner Schritt, ändert aber nichts an der Notwendigkeit einer raschen steuerlichen Entlastung und Weiterentwicklung der finanziellen und strukturellen Unterstützungen für unsere Familien", urgiert Schmid. Zudem wiederholt die Landesrätin ihre Forderungen an den Bund und erinnert an die Forderungen der FamilienreferentInnenkonferenz:  "Ich verlange vom Bund sehr rasch einen abgestimmten Vorschlag, der die finanzielle und strukturelle Unterstützung der Familien ebenso berücksichtigt, wie die steuerliche Entlastung." Im Rahmen der FamilienreferentInnenkonferenz wurde die Bundesregierung aufgefordert, die Familienreferentinnen der Länder bei den Beratungen zur allfälligen Neugestaltung der Familienförderung und Änderung bei der Familienbesteuerung beizuziehen. Auch soll der Bund die seit langen geforderte Valorisierung der Familienbeihilfe in die Wege leiten.

Schaffung eines familienfreundlichen Steuersystems muss Priorität haben

   Eine Verringerung der steuerlichen Belastungen für Familien habe hohe Priorität, betont Schmid. Derzeit werden Familien mit Absetzbeträgen und Transferleistungen unterstützt. Die Steuerprogression wirkt sich aber nach wie vor voll aus. Kinder sind im derzeitigen Steuersystem nur unzureichend berücksichtigt und es bestehen Ungerechtigkeiten zwischen Steuerpflichtigen mit Kindern gegenüber Steuerpflichtigen ohne Kinder. Diese Unterschiede werden durch das derzeitige System nur ansatzweise ausgeglichen. Daher muss die Familiengröße bei der Bemessung der Lohn- und Einkommenssteuer dringend Berücksichtigung finden. D.h. "mehr Kinder – weniger Steuern".

   "Die Leistungen der Familien sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Familien verdienen deshalb unsere bestmögliche Unterstützung in Form von steuerlicher Entlastung, finanzieller Unterstützung und Weiterentwicklung der Kinder- und Schülerbetreuung", so Landesrätin Schmid abschließend.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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