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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 30.6.2014 15:37 Uhr

Politik/Gesundheit/Bernhard

Zufriedene Patientinnen und Patienten sind das Ziel

Landesrat Bernhard begrüßt Beschluss des Primärversorgungskonzepts

Wien (VLK) – Ein wichtiger Puzzlestein zur Umsetzung der Gesundheitsreform wurde in der Sitzung der Bundeszielsteuerungskommission am Montag, 30. Juni 2014, in Wien mit dem Beschluss des Primärversorgungskonzepts gesetzt. Für Landesrat Christian Bernhard, der als Ländervertreter in der Kommission sitzt, ist dabei die Einbindung der Hausärzte von besonderer Bedeutung. "Der Hausarzt ist kein Auslaufmodell, sondern wird in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten", betonte Bernhard.

   Von der Umsetzung des jetzt beschlossenen Konzepts versprechen sich die Verantwortlichen in mehrerlei Hinsicht Verbesserungen zugunsten der Patientinnen und Patienten: Ein leichterer Zugang zu medizinischer Versorgung an Tagesrandzeiten und Wochenenden, ein attraktiveres Leistungsangebot, Reduktion unnötiger Patientenwege durch eine bessere Koordination sowie qualitative Verbesserungen bei der Betreuung von chronisch Kranken, Kindern und Jugendlichen sowie von älteren Menschen.

   Konkrete Modelle bzw. Einrichtungen, die es nun zu schaffen gilt, sollen wohnortnah und verkehrsmässig gut erreichbar sein. Die Öffnungszeiten sind unter Einschluss der Tagesrandzeiten dem regionalen Bedarf anzupassen (z.B. durchgehende Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr). Auch an Wochenenden und Feiertagen muss eine Einrichtung erreichbar sein. Weitere wichtige Punkte sind die Einbindung von Telefon- und Webdiensten sowie die Durchführung von Hausbesuchen.

   Ein weiterer für Vorarlberg wichtiger Punkt ist die Konzeption eines Telefon- und webbasierten Erstkontakt- und Beratungsservice. Ein Zwischenbericht dazu wurde positiv zur Kenntnis genommen. Dieser Beschluss ermöglicht für Vorarlberg den Ausbau der Ärztebereitschaftsnummer 141 zu einer kompetenten inhaltlichen telefonischen Erstberatungsstelle, erläutert Landesrat Bernhard: "Während sich bisher die Informationen auf die Erreichbarkeit von medizinischen Einrichtungen beschränken, wird zukünftig qualifiziertes Personal den Ratsuchenden beraten und entsprechende Verhaltensempfehlungen abgeben." Um entsprechende Erfahrungen sammeln zu können, wurden Vorarlberg sowie Niederösterreich und Wien als Pilotländer für die Umsetzung gewählt.

Infobox

Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


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