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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 8.5.2015 8:46 Uhr

Europa/EU/Regionen/Wallner

20 Jahre EU-Mitgliedschaft: "Vorarlberg hat seine Chancen genutzt"

Europatag am 9. Mai steht ganz im Zeichen der 20-jährigen Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union

Bregenz (VLK) – Der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahr 1995 hat Vorarlberg viele Chancen eröffnet, die das Land sehr erfolgreich nutzen konnte. Daran erinnert Landeshauptmann Markus Wallner aus Anlass des bevorstehenden Europatages am 9. Mai, der heuer ganz im Zeichen der 20-jährigen EU-Mitgliedschaft Österreichs steht: "Der EU-Binnenmarkt und die gemeinsame Währung haben sich als Turbo für die stark exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft erwiesen. Vorarlberg konnte sich unter die erfolgreichsten drei Regionen in Europa vorarbeiten".

Für Wallner ist die positive Entwicklung Vorarlbergs in den zurückliegenden 20 Jahren eng mit der Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union verknüpft. "Vorarlberg hat es verstanden, seine Stellung als starke Region im Herzen Europas positiv zu nutzen", so Wallner. Es sei für ihn völlig klar, dass eine derart erfreuliche Entwicklung ohne Binnenmarkt, ohne Personenfreizügigkeit und ohne gemeinsame Währung nicht möglich gewesen wäre: "Vorarlberg hat von der europäischen Integration stark profitiert – das ist eine Tatsache".

Kennzahlen: 20 Jahre EU-Mitgliedschaft

  
Das jährliche Exportvolumen der Vorarlberger Unternehmen hat sich seit 1995 verdreifacht und lag im Jahr 2013 bei rund 8,4 Milliarden Euro. 58 Prozent der heimischen Exporte gingen in dem Jahr in den EU-Binnenmarkt. Die positive wirtschaftliche Entwicklung schlug sich auch in der Beschäftigungsentwicklung nieder. Mit knapp 154.000 unselbständig Beschäftigten wurde im letzten Jahr ein neuer Beschäftigungsrekord erreicht. Ein Blick auf den Tourismus: Im Kalenderjahr 2014 wurden im Land 2,2 Millionen Gästeankünfte und 8,4 Millionen Nächtigungen gezählt. Das ist gegenüber 1995 bei den Ankünften eine Steigerung um 41 Prozent und bei den Nächtigungen eine Zunahme um 106 Prozent. Auch hier kommt der größte Teil der Gäste aus dem EU-Raum.

EU-Förderprogramme für Vorarlberg

  
Als Erfolgsgeschichte bezeichnet der Landeshauptmann die Förderprogramme der EU, die in Vorarlberg für wichtige Impulse sorgen. Über das EU-Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit Vorarlberg" standen für Investitionen in den Wirtschaftsstandort Vorarlberg im Zeitraum 2007-2013 fast 35 Millionen Euro (EU- und nationale Mittel) zur Verfügung. Es wurden 159 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 187 Millionen Euro genehmigt.

Europa als Chance begreifen

  
Die größte Gefahr für Europa sieht der Landeshauptmann gegenwärtig im Erstarken von extremen, europafeindlichen Strömungen in nahezu allen Mitgliedstaaten: "Ein Rückfall in die Re-Nationalisierung, in ein Gegen- statt Miteinander, ist ein Szenario, dass sich für den Kontinent niemand ernsthaft wünschen kann". Gerade auch das Gedenken an das Kriegsende vor 70 Jahre führe deutlich vor Augen, dass der große Verdienst des europäischen Einigungswerks auch die Wahrung eines jahrzehntelangen Friedens zwischen ehemals bitter verfeindeten Staaten sei. Gerade auch aus aktueller Sicht – an den EU-Außengrenzen bereiten bewaffnete Konflikte große Sorgen – sei es notwendig, diese Bedeutung wieder stärker in Erinnerung zu rufen.

   "Ich würde mir wünschen, dass wieder mehr Menschen Europa als Chance begreifen – und nicht als Gefahr", so Wallner abschließend.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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