Sprungziele:

  1. Inhalt
  2. Hauptnavigation
  3. Topnavigation
  4. Seitenindex
  5. Bedienungshinweise
  6. Startseite des Presseservers
  7. Weitere Informationen
  8. Impressum
  9. English Version

Land Vorarlberg - Presse

Sie sind hier:

vorarlberg.at/presse

Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 6.7.2016 14:11 Uhr

Tiere/Tierschutz

Hunde im Sommer nicht unbeaufsichtigt im Auto lassen

Dringender Appell des Tierschutz-Ombudsmannes an Hundehalter: Sonne und Hitze sind eine tödliche Gefahr

Bregenz (VLK) – Tierschutz-Ombudsmann Pius Fink richtet einen dringenden Appell an alle Hundehalter, ihre Tiere speziell im Sommer nicht unbeaufsichtigt im Auto zurückzulassen. Durch direkte Sonneneinstrahlung und Hitze kann der Wagen für den darin eingesperrten Hund zur Todesfalle werden, selbst wenn die Fenster etwas geöffnet sind. Fink rät dazu, an heißen Tagen den Hund zu Hause zu lassen.

Hunde können nicht wie Menschen schwitzen, sondern versuchen durch Hecheln – eine sehr oberflächliche Atmung mit etwa 200 Atemzügen pro Minute – Körperwärme los zu werden. Das gelingt jedoch nur, wenn die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Autos nicht zu hoch werden, erklärt Pius Fink: "Besonders gefährlich ist es, wenn der Hund zuvor im Wasser war und noch nass ist. Durch die Verdunstung, verbunden mit dem Hecheln des Hundes steigt die Luftfeuchtigkeit im Auto besonders rasch an und der Hund kann trotz Hecheln keine Wärme mehr abgeben." Die Folgen sind ein starker Anstieg der inneren Körpertemperatur, ein Hitzschlag und schlimmstenfalls der qualvolle Tod des Hundes. Das kann in kürzester Zeit, innerhalb von einigen Minuten, passieren.

  Daher ruft der Tierschutz-Ombudsmann die Hundehalter dazu auf, besonders an sonnigen und warmen Tagen den Hund keinesfalls allein im Auto einzusperren, sondern das Tier am besten daheim zu lassen. Der Appell geht aber auch an die Allgemeinheit. Wer z.B. auf dem Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt einen Hund in einem in der Sonne stehenden Auto bemerkt, soll umgehend den Fahrzeuglenker bzw. die Lenkerin im Geschäft ausrufen lassen, damit das Tier befreit wird. Ist das nicht möglich oder lässt sich Herrchen bzw. Frauchen nicht rasch finden, sollte unverzüglich die Polizei oder die örtlich zuständige Bezirkshauptmannschaft benachrichtigt werden.

Infobox

Redakteur/in: Gerhard Wirth (LageplanFahrplan)


Weitere Medien zu diesem Artikel:



TEXT

Topnavigation

  1. Lawinenbericht
  2. Regierungserklärung
  3. Landhaus live
  4. LH Wallner
  5. Land Vorarlberg

Impressum

  1. Impressum
© Land Vorarlberg
Seitenanfang