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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Freitag, 16.9.2016 8:34 Uhr

EU/Interreg/ETZ/Wallner

LH Wallner: "Erneut Mittel für grenzüberschreitende Projekte zwischen Vorarlberg und Bayern freigegeben"

Landesregierung bewilligt mehr als 210.000 Euro an EFRE-Mitteln

Bregenz (VLK) – Aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die Vorarlberg zur Verfügung stehen, hat die Landesregierung über 210.000 Euro für zwei grenzüberschreitende Projekte mit dem Freistaat Bayern genehmigt. Im Projekt Phytamin wird die Erforschung pflanzlicher Proteine vorangetrieben. Die weitere Entwicklung des länderübergreifenden Naturparks Nagelfluhkette steht im Mittelpunkt des Projekts "Bewegende Natur – geschützte Lebensvielfalt", informiert Landeshauptmann Markus Wallner: "Das EU-Förderprogramm zielt darauf ab, sich bietende Zukunftschancen noch stärker gemeinsam wahrzunehmen".

   Wenn bei der Entwicklung des Wirtschafts-, Natur- und Lebensraumes benachbarte Länder und Regionen sich enger abstimmen und engagiert zusammenarbeiten, würde ein Mehrwehrt für beide Seiten erreicht, ist der Landeshauptmann überzeugt: "Gerade in den Bereichen Wirtschaft, Innovation, Bildung, Energie, Klimaschutz, Verkehr und Tourismus ist sehr viel mehr möglich, wenn noch stärker kooperiert wird". Diese Potentiale gelte es aufzuspüren und konsequent zu nützen, betont Wallner.

Enger Austausch über Landesgrenzen hinweg

  
Die Zusammenarbeit Vorarlbergs mit dem Freistaat Bayern sei "lange bewährt" und von "großem gegenseitigen Vertrauen" gekennzeichnet, führt der Landeshauptmann aus. Beide Länder würden seit vielen Jahren neben bilateralen Beziehungen einen engen Austausch im Rahmen der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) und der ARGE ALP, der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, pflegen, wo Bayern aktuell den Vorsitz innehat. Erst im März dieses Jahres stattete Landeshauptmann Markus Wallner dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in München einen Besuch ab, um im Zuge eines partnerschaftlichen Arbeitsgesprächs mehrere wichtige Fragestellungen zu diskutieren. "Es ging damals etwa um die geplanten Investitionen auf bayerischem Staatsgebiet in die Bahninfrastruktur. Die Strecken Lindau–München sowie Lindau–Friedrichshafen–Ulm sollen bis 2020/2021 elektrifiziert werden", verweist Wallner auf die auch für Vorarlberg bedeutsame Infrastrukturverbesserung.

Zwei neue Projekte

  
Im nunmehr mit einer Finanzierungszusage ausgestatteten Projekt "Phytamin" soll die Herstellung von natürlichen (pflanzlichen) Proteinen bzw. Eiweißen weiter erforscht werden. Kooperationspartner sind die Metzler Käse-Molke Gmbh aus Egg und die im bayerischen Kempten ansässige All Organic Trading GmbH, die sich mit biologischen Fetten, Ölen und Proteinen beschäftigt. Aus den Forschungsergebnissen sollen in der Folge innovative Produkte entwickelt werden. Ambitionierte Ziele verfolgen auch die neun Projektpartner der grenzübergreifenden Destination Naturpark Nagelfluhkette, darunter neben den bayerischen Kommunen die Vorarlberger Gemeinden Hittisau und Sibratsgfäll. Mit dem Projekt "Bewegende Natur – geschützte Lebensvielfalt" sollen sowohl neu angedachte als auch vor Ort bereits bestehende Naturerlebnisangebote zu einem themenspezifischen Netz ausgebaut werden.

Partnerschaftlich gestalten, Grenzen überwinden

  
Die Unterstützung für die beiden Projekte erfolgt über das EU-Programm INTERREG V-A Österreich–Bayern 2014–2020, das von den Ländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg gemeinsam mit dem Freistaat Bayern erarbeitet wurde. Das Programm ist eines von 60 grenzübergreifenden Förderprogrammen innerhalb der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ). Aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung stehen auf europäischer Ebene für alle ETZ-Programme im Förderzeitraum 2014 bis 2020 insgesamt rund neun Milliarden Euro zur Verfügung. Die Dotierung für das INTERREG-Programm Österreich–Bayern 2014–2020 beläuft sich auf 54,5 Millionen Euro.

   Weitere Informationen zum INTERREG V-A Programm Österreich – Bayern 2014-2020 finden sich im Internet unter http://www.interreg-bayaut.net.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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