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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Dienstag, 14.2.2017 11:43 Uhr

Umwelt/Skifahren/Rauch

Höhere Bußgelder als letzte Konsequenz

Landesrat Rauch warnt vor abnehmender Rücksichtnahme auf die Natur

Bregenz (VLK) – "Skifahren im Wald ist kein Kavaliersdelikt," gibt Umweltlandesrat Johannes Rauch zu verstehen: "Niemand würde es zulassen, dass fremde Menschen durch das eigene Wohnzimmer fahren – für Schneehuhn, Birkhuhn und Wild ist das bittere Realität und eine Lebensbedrohung. Natur ist Lebensraum und kein Sportgerät, das nach Belieben benutzt werden kann." Wenn Appelle an die Vernunft nichts nützen, seien eine konsequentere Bestrafung und höhere Bußgelder notwendig, so Rauch.

Seit mehr als zehn Jahren ist es dem Land im Rahmen der "Respektiere deine Grenzen" – Kampagne ein wichtiges Anliegen, Naturbegeisterte, SportlerInnen und TouristInnen für unsere Naturräume zu sensibilisieren. Die Vorarlberger Seilbahnbetriebe sind seit jeher wichtige Partner in der Vermittlung und in der Bewusstseinsschaffung.  "Wir merken jedoch zunehmend, dass wir mit ‚Respektiere deine Grenzen‘ an unsere Grenzen stoßen: Einerseits müssen wir feststellen, dass Rücksichtnahme und Sensibilität für Naturräume und Wildlebensräume bei den Wintersportlerinnen und –sportlern eher abnehmen. Gleichzeitig ist wahrnehmbar, dass bloße Appelle und Bewusstseinsbildung nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen," bedauert Rauch. Gerade im Bereich des Skigebiets Silvretta-Montafon wurden erst kürzlich neue Schilder aufgestellt, die Wintersportfans unübersehbar auf die schutzbedürftigen Gebiete aufmerksam machen sollen. "Wenn die bewusstseinsbildenden Maßnahmen nicht ausreichen, braucht es eine verstärkte Überwachung sensibler Gebiete und wo Vernunft alleine nicht genügt, sind eine konsequentere Bestrafung und höhere Bußgelder notwendig."

   Sensible Schutzwaldzonen dürfen nicht befahren werden. Dennoch gibt es immer wieder Variantenskifahrerinnen und -skifahrer, die keine Rücksicht nehmen. "Für Wild, Schneehuhn, Birkhuhn und Auerhahn ist der Winter eine harte Zeit mit knappem Futterangebot. Wenn sie in ihrem natürlichen Lebensraum gestört werden, bedeutet es Stress und einen hohen Energieverbrauch. Das kann zur Lebensgefahr werden," warnt der Umweltlandesrat.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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