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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Donnerstag, 18.5.2017 13:52 Uhr

Diplomatie/China/Wallner/Sonderegger

Chinesischer Botschafter Li absolvierte Antrittsbesuch in Vorarlberg

LH Wallner und LTP Sonderegger begrüßten Diplomaten im Landhaus – Wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen dominierten die Arbeitsgespräche

Bregenz (VLK) – Xiaosi Li, seit Oktober 2016 Botschafter der Volksrepublik China in Österreich, hat am Donnerstag (18. Mai) seinen Antrittsbesuch in Vorarlberg absolviert. Im Landhaus wurde er von Landeshauptmann Markus Wallner und Landtagspräsident Harald Sonderegger begrüßt. Die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen dominierten die Arbeitsgespräche.

Die Wirtschaftsregion Asien war im ersten Halbjahr 2016 mit 401 Millionen Euro bei den Ausfuhren und 467 Millionen Euro bei den Einfuhren die drittstärkste Region für die Vorarlberger Exportwirtschaft. Während sich die heimischen Ausfuhren auf mehrere Bestimmungsländer verteilt haben – auf die Volksrepublik China entfiel jedoch nur ein Anteil von etwa 23 Prozent – dominierte bei den asiatischen Einfuhren China mit 65 Prozent deutlich. Im Beobachtungszeitraum war Asien damit auch die einzige Region, in der Vorarlberg eine negative Handelsbilanz vorzuweisen hatte.

Enge Handelsbeziehungen

  
Die Volksrepublik China ist der viertbedeutendste Handelspartner Vorarlbergs mit 92 Millionen Euro bei den Ausfuhren und 305 Millionen Euro bei den Einfuhren. Das Handelsbilanzdefizit beläuft sich auf 213 Millionen Euro. "Hier kann die Vorarlberger Exportwirtschaft sicher noch zulegen. Insgesamt bestehen schon jetzt sehr enge Handelsbeziehungen", machte Landeshauptmann Wallner deutlich.

Vorarlberg soll touristisch stärker punkten

  
Was die Zahl chinesischer Urlauberinnen und Urlauber in Vorarlberg angeht, gebe es noch viel Luft nach oben, sagte der Landtagspräsident im Gespräch mit dem Diplomaten. Die Kennzahlen würden allerdings in die richtige Richtung weisen, so Sonderegger: In der zurückliegenden Sommersaison (Mai 2016 bis einschließlich Oktober 2016) wurden 3.424 chinesische Gästeankünfte in Vorarlberg verzeichnet. Gegenüber dem Zeitraum im Jahr davor lag das Plus bei knapp zwölf Prozent. Bei der Zahl der Nächtigungen (6.505) belief sich der Zuwachs sogar auf fast 18 Prozent. "Hier ist noch Potenzial vorhanden", zeigte sich Sonderegger zuversichtlich.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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