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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Mittwoch, 22.11.2017 12:25 Uhr

Mobilität/Fahrplan/Rauch

Auch abends und nachts gut mit Bahn und Bus unterwegs

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn ab 10. Dezember – LR Rauch: „24-Stunden-Service am Wochenende, noch mehr Angebot bei Bus und Bahn“

Hohenems (VLK) – Wenn am 10. Dezember europaweit die Fahrpläne aktualisiert werden, wächst in Vorarlberg das Angebot von Bus und Bahn weiter: Neben stabileren Anschlüssen und geringfügigen Anpassungen gibt es neue Verbindungen auch am Tagesrand und in den Wochenend-Nächten. Details dazu gaben Mobilitätslandesrat Johannes Rauch und Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Hillbrand heute (Mittwoch) auf einer Pressekonferenz im Zug von Bregenz nach Hohenems bekannt.

Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger setzen seit Jahren zunehmend auf Bus und Bahn: Heuer werden voraussichtlich 4,05 Millionen Fahrscheine verkauft werden, 2016 waren es 3,95 Millionen. Die Zahl der verkauften Jahreskarten ist von 65.755 im Jahr 2016 auf 68.100 im laufenden Jahr gestiegen.

Eine der zentralen Neuigkeiten im Fahrplan 2017/18 ist ein „Rund-um-die-Uhr-Bahnverkehr“ am Wochenende zwischen Bregenz und Bludenz. Zusätzliche Regionalzugverbindungen schließen die bisher zwischen 2 und 5 Uhr früh bestehende Lücke im Takt in den Nächten auf Samstag und Sonntag und vor Feiertagen. „Uns ist es sehr wichtig auch junge Menschen für den öffentlichen Verkehr zu begeistern. Der ‚Nachtschwärmer-Zug‘ schafft die beste Voraussetzung, indem er die ganze Nacht am Wochenende über fährt. Das Zielpublikum sind aber nicht nur junge Menschen: Im Rheintal und im Walgau wohnen ca. 290.000 Menschen“, betonte Landesrat Rauch.  Auch die Regionen erweitern ihr Angebot am Abend bzw. in der Nacht, so etwa im Bregenzerwald oder im Unterland. Zusätzlich zu neuen Nachtlinien startet in der Region Bregenz/ Hofsteig zu Ostern 2018 der „Anrufbus“. Beim Landbus Oberland ergänzt das seit Jahren bewährte YOYO-Anruf-System die fixen Nachtbuslinien.

Wieder mehr Angebot bei Bus und Bahn

Zusätzliche Möglichkeiten bieten künftig etwa neue Frühverbindungen auf der Strecke nach St. Margrethen/CH oder ein zusätzlicher REX ab Feldkirch um 19.47 nach Lindau. Auch auf der Bahnstrecke nach Wien gibt es erfreuliche Ergänzungen: Inklusive der neuen Verbindung um 16:30 Uhr ab Wien stehen jetzt täglich 13 Railjet-Verbindungen zwischen Wien und Vorarlberg zur Auswahl. Die Nachtzüge EN 246/247 halten künftig auch in Hohenems, Götzis und Rankweil.

Fahrplan Vorarlberg neu in drei Teilen – kostenlos für jeden Haushalt

„Trotz Internet, App und Fahrgastinfo an Haltestellen und in Fahrzeugen stehen für viele Fahrgäste gedruckte Fahrpläne nach wie vor hoch im Kurs“, stellte VVV-Geschäftsführer Hillbrand fest. Für das neue Fahrplanjahr werden die Regionalfahrplanbücher und das Vorarlberger Kursbuch kombiniert. „In drei handlichen Teilen – je einer für Vorarlberg Nord, Mitte und Süd – sind sämtliche Verbindungen und praktische Zusatzinformationen enthalten“, so Christian Hillbrand. Die jeweils für die Region relevante Fahrplanausgabe wird wie gewohnt den Vorarlberger Haushalten kostenlos zugestellt.

2018: Neue Bordtechnik und Tickets am Smartphone

Im ersten Halbjahr 2018 soll die Vergabeentscheidung für die neue Bordtechnik der Linienbusse fallen. Fahrscheindrucker, Fahrscheinautomat, Bordrechner oder Leitsystem spielen eine immer wichtigere Rolle für die Netzstabilität und die Qualität unterwegs. Daneben bereitet der Verkehrsverbund den Kauf von Fahrkarten per Smartphone für Mitte 2018 vor.

Probleme mit zunehmendem Straßenverkehr: Busse stecken auch im Stau

„Die Vorarlberger Linienbusse stecken auf verschiedenen Strecken immer wieder im Stau“, stellt Landesrat Johannes Rauch wiederholt fest. Von Gaißau nach Bregenz braucht ein Linienkurs mittlerweile neun Minuten mehr als noch vor Jahren. Die dringend notwendigen und auch geplanten Busbeschleunigungsmaßnahmen werden derzeit nur sehr schleppend umgesetzt, im Jahr 2017 konnte kein größeres Projekt realisiert werden. „Als Folge davon wird der öffentliche Verkehr immer langsamer und die Kosten steigen“, resümierte Landesrat Rauch. „Wir Verantwortlichen der Stadt-, Land- und Ortsbusse und der Bahnen fordern daher mehr Mut und mehr Konsequenz, damit der öffentliche Verkehr interessant bleibt und noch attraktiver wird.“

Das gesamte Angebot findet sich auf www.vmobil.at, in der kostenlosen cleVVVer-mobil-App und im neu formatierten Fahrplan Vorarlberg, den alle Vorarlberger Haushalte zum Fahrplanwechsel kostenlos geliefert erhalten.

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Redakteur/in: Thomas Mair (LageplanFahrplan)


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