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Land Vorarlberg - Presse

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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 19.3.2018 19:00 Uhr

Gesellschaftspolitik/Auszeichnungen/Wallner

Josefitag: LH Wallner ehrte verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger

Landeshauptmann überreichte Landes- und Bundesauszeichnungen

Bregenz (VLK) – Traditionsgemäß hat Landeshauptmann Markus Wallner den heutigen Josefitag (Montag, 19. März) als Fest des Vorarlberger Landespatrons zum Anlass genommen, um zwölf verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Landes- und Bundesauszeichnungen zu ehren. Im Zuge der feierlichen Verleihung machte er einmal mehr klar, worauf die hohe Lebensqualität in Vorarlberg gründet: "Basis ist das stark ausgeprägte freiwillige Engagement sowie das breit verankerte solidarische Wirken in unserer Gesellschaft".

Am Tag des Landespatrons verdienstreiche Persönlichkeiten aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens mit Landes- und Bundesauszeichnungen zu würdigen, hat Tradition in Vorarlberg. Der Festtag setze einen schönen Rahmen, um Menschen zu danken, die sich weit über das normale Maß hinaus für das Gemeinwohl einsetzen oder eingesetzt haben, sagte der Landeshauptmann vor den zahlreichen Festgästen, die sich im Montfortsaal des Landhauses versammelt hatten. Dabei bedankte sich Wallner auch bei den Familienmitgliedern und Angehörigen: "Außerordentliches Engagement ist immer auch mit Zeit geben verbunden. Das dafür aufgebrachte Verständnis verdient ebenso unseren Dank und unsere Wertschätzung".

Großes Verdienstzeichen des Landes

Gertraud Burgstaller ist seit rund 20 Jahren ehrenamtlich im 1982 von Professor Elmar Blum gegründeten Verein Frauenselbsthilfe nach Krebs in Vorarlberg engagiert. Sie stieß 1997 zur Gruppe dazu, nachdem sie selbst eine Brustkrebs-Diagnose erhalten hatte. Ab 2001 unterstützte sie das Regionalteam im Bregenzerwald, seit 2003 ist sie Mitglied im Vorstand der Krebshilfe Vorarlberg. 2007 war Burgstaller für zehn Jahre landesweite Koordinatorin bei der Frauenselbsthilfe nach Krebs. Im Verein organisieren sich Frauen, die erfolgreich gegen den Krebs angekämpft haben bzw. die ebenso mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert waren und Operation und Therapien am eigenen Leib erfahren haben. Neben dem Anliegen, Betroffenen in der schwierigen Situation Mut zu machen, verfolgt der Verein auch das Ziel, Frauen für die Vorsorge zu motivieren.

Mit dem Chorgesang in Vorarlberg untrennbar verknüpft ist der Name Oskar Egle. Der Musikkoordinator an der Musikmittelschule Bergmannstraße in Dornbirn ist seit 1992 Vorsitzender des Musikausschusses beim Chorverband Vorarlberg. Außerdem leitet er neben dem Kammerchor Vocale Neuburg, der 1982 von ihm mitbegründet wurde, auch seit 1986 den Männerchor Götzis und seit 1990 den Auswahlchor der Musikmittelschule Dornbirn "Pizzicanto". Auf besonders hohem Niveau singen die begabten Jugendlichen, die dem Landesjugendchor VOICES angehören. Der Chor wurde 2003 auf Initiative von Egle gegründet. Neben vielen anderen musikalischen und organisatorischen Tätigkeiten ist er auch Hauptorganisator der internationalen Vokalwoche St. Gerold. Gefragt ist Egle darüber hinaus als Referent und Juror bei Singseminaren und Chorleiterkursen.

Eine beeindruckende musikalische Karriere hat auch Thomas Ludescher vorzuweisen. Seine musikalische Laufbahn startete er bei der Harmoniemusik Dalaas am Flügelhorn. Später wurde er dortiger Kapellmeister. Es folgten Studien am Landeskonservatorium, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Im Alter von nur 27 Jahren wurde er 1996 zum Landeskapellmeister ernannt. 1997 formierte er das Symphonische Blasorchester Vorarlberg, das er bis heute künstlerisch leitet. Neben zahlreichen anderen Funktionen und Aufgaben leitet der Direktor der Musikschule Brandnertal außerdem das Nationale Jugendblasorchester Österreichs, das Fanfareorchester "West Austrian Wings", die Bläserphilharmonie "KonsTirol" und ist als Dozent, Juror, Komponist und Gastdirigent international tätig.

Der ehemalige Pädagoge, Ex-Handballtrainer, Obmann der Offenen Jugendarbeit Rankweil und frühere Familienverbandsobmann Andreas Prenn ist seit 2006 vor allem als Leiter der Einrichtung SUPRO – Werkstatt für Suchtprophylaxe bekannt. Seit 2015 sitzt er außerdem im Gemeindevorstand von Rankweil und ist als Gemeinderat für Bildung und Familie zuständig. Als dreifacher Familienvater übernahm er 2008 die Spitzenposition im Vorarlberger Familienverband. Im Herbst 2017 hat er das Amt nach fast zehn Jahren, in denen aus Sicht des Verbandes und der Familien einiges erreicht werden konnte, zurückgelegt. Mit viel Geschick hat Prenn sich für die Sache eingesetzt und auch neue Initiativen angestoßen, etwa mit dem Projekt "Vater sein!", das den Vätern eine besondere Rolle in der Kindesentwicklung zuerkennt.

Verdienstzeichen des Landes

Hans Mayr, der mehr als zwei Jahrzehnte der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) in Rankweil als Direktor vorgestanden ist, engagiert sich seit mehr als 15 Jahren ehrenamtlich für die Vorarlberger Hauskrankenpflege. Noch vor seiner Pensionierung wurde er 2002 beim Landesverband der Hauskrankenpflege im Beirat und beim Krankenpflegeverein Bludenz tätig. Von 2007 bis 2013 war er Landesverbands-Delegierter im Vorstand der ARGE Mobile Hilfsdienste. Zeitgleich war er als Mitglied der ARGE zur Gründung des Betreuungspools Vorarlberg tätig. Im Februar 2008 wurde Mayr zum Obmann des Krankenpflegvereins Bludenz gewählt. Die verantwortungsvolle Funktion bekleidet er bis heute.

Im Bereich Lebensmittelsicherheit hat sich Klaus Thaler besondere Verdienste erworben. Als Betriebsleiter der Großmolkerei Dornbirn (Gromo), die im Jahr 1940 als Genossenschaft gegründet worden war und bis 1993 bestand, erreichte er, dass sich alle Milchlieferanten zur Durchführung von Sicherheitsproben verpflichteten. Drei Jahre später wurde die Maßnahme vom Österreichischen Milchwirtschaftsfonds in das geltende Marktordnungsgesetz aufgenommen und damit dessen Sinnhaftigkeit bundesweit bestätigt. Auch an anderen Neuerungen, Erfindungen und innovativen Entwicklungen war Thaler beteiligt. Dafür wurde er im Jahr 1994 mit dem Natur- und Umweltpreis des Landes ausgezeichnet.

Berufstitel "Obermedizinalrat"

Gerhart Bachmann ist seit 33 Jahren angesehener Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. In all den Jahren zeigte er sich neuen Methoden der Zahnheilkunde stets aufgeschlossen und räumte der Weiterbildung immer hohen Stellenwert ein. Seit der Einrichtung der zahnärztlichen Standesvertretung im Jahr 2006 steht Bachmann der Kammer als deren Präsident vor. Er ist gleichzeitig Vorsitzender der zahnärztlichen Schlichtungsstelle und, seit 2011, Finanzreferent der bundesweiten Zahnärztekammer. Bachmann war auch schon Obmann der Kurie der Zahnärzte und hat einige andere Funktionen in verschiedenen Gremien der Ärztekammer für Vorarlberg bekleidet.

Für seine besonderen Verdienste beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Vorarlberg und – abseits seiner Tätigkeit als leitender Arzt des Carina-Zentrums – auch für das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement im Dienste der Allgemeinheit ist Wolfgang Menz von Landesseite bereits im Jahr 2014 mit dem Großen Verdienstzeichen gewürdigt worden. Bis vor einem Jahr mitbetreut hat Menz die kinder- und jugendpsychiatrischen Sprechtage (früher: heilpädagogische-kinderpsychiatrische Sprechtage) des Arbeitskreises für Vorsorge und Sozialmedizin (aks), die 1977 eingerichtet wurden. Von 1980 bis 2010 war er außerdem im Vorstand der Vorarlberger Lebenshilfe tätig.

Seit mehr als drei Jahrzehnten, konkret seit 1984, ist Rainer Maria Wöß als Facharzt für Zahn,- Mund- und Kieferheilkunde tätig. Seine Praxis führt Wöß mit Freude und großem Engagement. Bei seinen Ärztekolleginnen und -kollegen genießt er dasselbe hohe Ansehen wie bei seinen Patientinnen und Patienten. Seit 1985 bekleidet er in der Ärztekammer für Vorarlberg verschiedene Funktionen, war unter anderem Fachgruppen-Obmann. Seit 2006 übt er das Amt des Finanzreferenten in der Landes-Zahnärztekammer Vorarlberg aus, ist Referent für Kassenangelegenheiten sowie Leiter der Verrechnungsstellenkommission. Beim Interessenausgleich zwischen VGKK und Zahnärzten Ende der 80er Jahre spielte Wöß eine federführende Rolle.

Berufstitel "Medizinalrätin" bzw. "Medizinalrat"

Lisbeth Diem-Tschütscher ist seit mittlerweile 26 Jahren als Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde für die Bevölkerung im Einsatz. Sie absolvierte, wie die übrigen Kollegen, eine umfassende Fachausbildung und setzte danach auf konsequente Weiterbildung. Innerhalb der Standesvertretung ist Diem-Tschütscher ein wertvolles Landesausschussmitglied. In der Funktion als Referentin für Frauenangelegenheiten hat sie sich ebenso wie als Bezirkszahnärztevertreterin für die Kammer verdient gemacht. Seit 2011 ist sie zudem stellvertretende Finanzreferentin der Landeszahnärztekammer Vorarlberg.

Hohe Wertschätzung für seine Person wie auch für seine Fähigkeiten als Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde erfährt Harald Metzler von Ärzte- ebenso wie von Patientenseite. Seit 33 Jahren übt Metzler seinen Beruf mit großem Engagement und ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein aus. Seit Einrichtung der Zahnärztekammer ist er als Mitglied in verschiedenen Funktionen eingesetzt. Metzler war unter anderem als Qualitätssicherungsbeauftragter, als Referent für Qualitätssicherung und als stellvertretender Leiter der Verrechnungsstellenkommission tätig. Außerdem war er Fortbildungsreferent. Beim Interessenausgleich zwischen VGKK und Zahnärzten Ende der 80er Jahre spielte er ebenfalls eine federführende Rolle.

Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, I. Klasse

Für sein jahrelanges, engagiertes Wirken um die Bregenzer Festspiele wurde Wilhelm Muzyczyn mit einer Bundesauszeichnung geehrt. Seit Mai 1996 bekleidet er das Amt des Vizepräsidenten. In dieser Funktion setzt er sich sowohl für die baulichen als auch die kulturellen Belange des größten Kulturveranstalters Vorarlbergs ein. Als Vorsitzender der Projektkommission "Erweiterungsbau des Bregenzer Festspielhauses" hat er den Um- und Erweiterungsbau des Bregenzer Festspielhauses aktiv mitbegleitet. Von Landesseite wurde Wilhelm Muzyczyn bereits im Jahr 2006 mit dem Großen Verdienstzeichen ausgezeichnet.

Infobox

Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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