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Presseaussendungen - Vorarlberger Landeskorrespondenz

Montag, 18.6.2018 10:06 Uhr

Sicherheit/Naturgefahren/Hochwasser/Gantner

Gantner: "Weiter kräftige Investitionen in den Schutz vor Naturgefahren"

Anstichtermin für Hochwasserentlastungsstollen durch Zanzenberg am Mittwoch (20. Juni) – Landesrat: "Mehr Sicherheit für Bevölkerung und betriebliche Infrastruktur"

Bregenz/Dornbirn (VLK) – In Vorarlberg wird weiter kräftig in den Schutz vor Naturgefahren und damit auch in die Hochwassersicherheit investiert. Besonders spektakulär ist der Hochwasserentlastungsstollen, der durch den Zanzenberg getrieben werden soll. Bund, Stadt Dornbirn und das Land stellen für das Projekt gemeinsam rund 6,4 Millionen Euro bereit. "Am Mittwoch erfolgt der Anstich an der Vorderen Achmühlerstraße", informiert Sicherheitslandesrat Christian Gantner: "Mit der zielgerichteten Maßnahme wird das Hochwasserrisiko deutlich minimiert".

Nach dem Anstich wird die moderne Tunnelbohrmaschine einen 470 Meter langen Stollen vom Steinebach direkt in die Dornbirnerach unter dem Zanzenberg in Dornbirn mit einem Durchmesser von rund zwei Metern ausbrechen. Anschließend wird ab November im Steinebach das Einlaufbauwerk errichtet. Parallel soll die Entlastungsleitung im Bereich der Gemeindestraße fertiggestellt werden. Es handle sich um eines der größten Schutzwasserbauwerke, welches derzeit im Rheintal umgesetzt wird, erklärt der Landesrat. Das Projekt sei in Zusammenarbeit mit Experten auf Basis der Gefahrenzonenplanung ausgearbeitet worden. "Dabei hat sich herausgestellt, dass mit dem Notstollen die größte Entlastung des Unterlaufes erreicht werden kann, insbesondere für den Siedlungsraum entlang des Fischbaches und im Schwefel. Die Hochwassersicherheit wird erheblich gesteigert", verdeutlicht Gantner.

Bund und Land steuern fünf Millionen Euro bei

Den Großteil der Projektkosten, nämlich über 75 Prozent, schultern der Bund und das Land. Gemeinsam steuern sie fünf Millionen Euro bei. Der genehmigte Landesbeitrag liegt bei rund 2,9 Millionen Euro. Gantner: "Durch das Bauwerk werden weite Teile des Siedlungsraums in Dornbirn vor der Gewalt der Natur geschützt. Insofern ist das Vorhaben eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung und die Sicherheit der Stadt". Hochwasser lassen sich zukünftig durch den Entlastungsstollen unkompliziert ableiten. "Hinter dieser Maßnahme steht das Ziel, den Siedlungs- und Wirtschaftsraum von Dornbirn nachhaltig zu schützen", so der Landesrat weiter.

Bereits umgesetzte Maßnahmen in Dornbirn im Bereich des Fallbaches haben gezeigt, dass sich durch solche Investitionen in den Hochwasserschutz künftige Abflussereignisse wesentlich entschärfen lassen.

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Redakteur/in: Wolfgang Hollenstein (LageplanFahrplan)


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